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Marine: "Wir haben nichts zu verbergen"

Jenny-Böken-Film Marine: "Wir haben nichts zu verbergen"

Der ARD-Spielfilm, der sich mit dem Tod von Jenny Böken beschäftigt, hat in der Truppe wenig Begeisterung ausgelöst. „Wir haben nichts zu verbergen. Der Unfall wurde von uns und auch von der Staatsanwaltschaft untersucht“, sagt Kapitän zur See Johannes Dumrese, Sprecher des Marinekommandos.

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Maria Dragus spielt in dem Film "Tod einer Kadettin" Lilly Borchert, die während der Ausbildungsfahrt stirbt. In der Marine gibt es Unmut, weil die Szenen an Bord nach eigener Auffassung mit der Realität wenig zu tun haben.

Quelle: ARD

Kiel/Rostock. Dumrese wehrt sich damit gegen den Vorwurf des Regisseurs, eine Kooperation verweigert zu haben. Das Filmprojekt sei 2015 auch an die Marine herangetragen worden. „Wir waren mit den Filmemachern im Gespräch und haben den Dokumentarfilm natürlich unterstützt“, sagt Dumrese. Da die „Gorch Fock“ seit vielen Monaten in der Werft liegt, stand sie für die Dreharbeiten allerdings nicht zur Verfügung. Deshalb habe man dem Fernsehteam die Marineschule als Drehort für die Ausbildungsstätte angeboten. „Dort wurde auch gedreht“, sagt Dumrese. In dem Film spricht Fregattenkapitän Achim Winkler, der selbst auf der „Gorch Fock“ fuhr und Schiff sowie Besatzung kennt, für die Marine. Für den Spielfilm sei das Marinegelände aber der falsche Ort, so der Sprecher.

Die in dem Drehbuch dargestellte Handlung hat dem Vernehmen nach Kopfschütteln bei der Marine ausgelöst. Die Darstellung des Dienstes und der Abläufe an Bord habe streckenweise kaum Bezug zur Realität.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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