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„Robbe“ schwimmt sich frei

Eu-Rathlon-Wettbewerb „Robbe“ schwimmt sich frei

Gefragt ist Intelligenz und Autonomie. Das Ziel ist, bei Katastrophen Daten zu sammeln und Gefahren zu erkennen. Roboter „Robbe“, entwickelt vom Team „Tom Kyle“ der Fachhochschule Kiel, kann so eine Herausforderung spielend meistern. Bewiesen hat er dies beim Eu-Rathlon-Wettbewerb im italienischen Piombino, wo das autonome Unterwasserfahrzeug einen zweiten Platz und zwei dritte Plätze erreichte.

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Feinschliff beim Eu-Rathlon-Wettbewerb in Italien: Student Christoph Schaub vom Team „Tom Kyle“ der Kieler Fachhochschule testet den Hauptdruckkörper.

Quelle: euRathlon

Kiel. In heimischen Schwimmbädern wurde der Unterwasserroboter getestet, in der Ostsee ebenso. Nun also der große Auftritt in Italien. Wie Prof. Sabah Badri-Höher vom Fachbereich Informatik und Elektrotechnik der FH am Dienstag mitteilte, hatten sich in der vergangene Woche dort 18 europäische Teams getroffen, um die Selbstständigkeit und die Fähigkeiten ihrer Land-, Luft- und Unterwasserroboter (Autonomous Underwater Vehicles/AUV) in simulierten Katastrophenszenarien unter Beweis zu stellen. Gefragt war ein Robotersystem, das sowohl im Wasser, als auch an Land und in der Luft Katastrophen begutachten, Umgebungsdaten sammeln und Gefahren identifizieren kann.

Der Wettbewerb splittet sich in drei Teildisziplinen: dem „Trial“ (Wasser oder Luft oder Land), der „Sub-Challenge“ (Wasser und Land, Land und Luft, Wasser und Luft) und der „Grand Challenge“ (Land, Luft und Wasser). Zu den Aufgaben, die „Robbe“ bewältigen musste, gehörte unter anderem die Erkundung einer Stadt sowie die Erstellung von Umgebungskarten. Außerdem musste der Unterwasserroboter Objekten und Personen orten. Knifflig ist auch die sogenannte „Mobile Manipulation“ – das Öffnen und Schließen eines Absperrhahns. Von zwölf Mitgliedern des Tom Kyle Teams traten fünf in Italien Jan Nau, Christoph Schaub, Lars Wolff, Andreas Kaschube, Deike Fietz. Sie Team kooperierten in den Szenarien Land und Luft mit dem Roboterteam der Berner Fachhochschule aus der Schweiz. Mit Erfolg: Gemeinsam schafften sie den zweiten Platz in der „Grand Challenge“ sowie den dritten Platz in der „Sub-Challenge“. Im „Trial“ konnte die FH Kiel ebenfalls punkten.

Das Kieler Unterwasserfahrzeug-Team wird von der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, dem Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, der J. Bornhöft Industriegeräte GmbH, der MBT – Meerestechnisches Büro Turla GmbH und der SubCtech GmbH gesponsert.

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