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Nach 17 Uhr sind alle Parkplätze weg

Rund um den Wilhelmplatz Nach 17 Uhr sind alle Parkplätze weg

Runde um Runde sucht Volker Kuzel an manchen Tagen im Bereich Wilhelmplatz und an der Eckernförder Straße einen Parkplatz. „Wer nach 17 Uhr kommt, hat Pech gehabt“, sagt er. Wenn dann noch Jahrmarkt ist, Bauarbeiten sind oder Wohnmobile dauerhaft geparkt werden, erschwert das die Situation.

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Ab Herbst sind viele der Parkplätze auf der Eckernförder Straße von Wohnmobilen besetzt.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. „Ende September war hier Jahrmarkt, gleichzeitig wurde die Eckernförder Straße zwischen dem Westring und Gutenbergstraße asphaltiert“, erklärt er. Mit anderen Anwohner habe er sich schon gefragt, wer von der Stadt so etwas plane. „Der Parkraum ist hier sowieso schon knapp und wird durch solche Aktionen noch mehr eingeschränkt“, betont er. In „normalen“ Zeiten sei es schwer genug, Parkplätze zu bekommen. Viele Anwohner würden einen langen Fußmarsch bereits in Kauf nehmen.

 Kaum sind Jahrmarkt und Bauarbeiten vorbei, steht das nächste Problem auf der Eckernförder Straße an: „Zwischen Westring und Bauhaus werden vermehrt Wohnwagen und Wohnmobile abgestellt, oftmals monatelang, ohne dass das Ordnungsamt einschreitet“, empört sich Kuzel. Er selbst habe schon bei der Polizei und dem Ordnungsamt angerufen, „aber die reagieren nicht oder verweisen an den jeweils anderen“, ärgert er sich.

 Ähnlich ist die Situation an der Feldstraße, auf Höhe der Hebbelschule. „Die Wohnwagen werden hier über längere Zeiträume abgestellt. Wenn wir an der Schule Veranstaltungen haben, gibt es nicht genügend Parkplätze,“ bedauert Schulleiterin Annegret Wilms.

 Ein Einschreiten ist weder für Ordnungsamt noch Polizei möglich. „Wohnmobile dürfen so wie normale Autos parken, überall dort, wo es nicht verboten ist. Das gilt auch für Parkstreifen oder die Plätze auf dem Mittelstreifen Eckernförder Straße“, erklärt Arne Gloy vom städtischen Presseamt. Auch eine zeitliche Beschränkung für dieses Parken gebe es nicht. Nur wenn Wohnmobile falsch geparkt sind, müssen die Fahrzeughalter mit einem Knöllchen rechnen. Etwas anders sei das Campen in der Stadt: „Das Ruhen und Schlafen zur Wiederherstellung der körperlichen Fahrtüchtigkeit ist erlaubt, beispielsweise über Nacht, um dann weiterzufahren“, sagt Gloy. Längeres Bewohnen des Mobils sei aber verboten, außer auf speziell ausgerüsteten Plätzen, etwa am Wiker Kanalufer.

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