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Katzheide bekommt eine Traglufthalle

Rundumerneuerung Katzheide bekommt eine Traglufthalle

So viel Lob war noch nie, wenn es um Katzheide, den Ortsbeirat und die Stadtverwaltung ging. „Wirklich gut“, „ganz toll“, „tolles Bad“, so lauteten die Kommentare, an denen sich Stadtrat Gerwin Stöcken erfreuen durfte, nachdem er die Pläne zur Zukunft des Sommerbades präsentiert hatte.

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Im Bad am Stadtwald in Neumünster wurde eine Traglufthalle als „Winterlösung“ erstmals 2006 realisiert. Im Sommerbad Katzheide soll so eine Überdachung im zweiten Bauabschnitt kommen.

Quelle: gme

Kiel. Eine große Badewanne aus Edelstahl soll es für Nichtschwimmer und Schwimmer geben, zwei 50-Meter-Bahnen für Freunde der Strecke, dazu acht mit jeweils 25 Metern, allerdings keine Sprungtürme mehr. Überhaupt, so machte Stöcken deutlich, müsse mit Rücksicht auf den dauerhaften Bestand von Katzheide der eine oder andere Kompromiss eingegangen werden.

Beispielsweise der, dass das Planschbecken zunächst stillgelegt und erst in einem für 2020/21 angepeilten zweiten Bauabschnitt wiederbelebt wird. Dann allerdings soll zugleich ein separater Wasserstreifen mit einer größeren Rutsche speziell für Jugendliche angelegt werden. Ebenfalls für Phase zwei ist der Abriss der maroden Umkleide- und Duschräume vorgesehen. Als Ersatz will die Stadt Container nutzen, die ursprünglich für die Unterbringung von Flüchtlingen gedacht waren. Die, so versprach Stöcken, werden dann „schick eingehaust“, damit sie zum Charakter eines Freibades passen.

Auch das Sahnehäubchen des neuen Katzheide, eine Traglufthalle, die besonders mit Blick auf den Vereins- und Schulsport eine deutliche Saisonverlängerung möglich machen würde, soll erst im zweiten Bauabschnitt kommen.

Der erste Bauabschnitt mit der Erneuerung des Beckens soll am Ende der Saison 2018 beginnen, pünktlich bis Sommer 2019 abgeschlossen sein und 1,5 bis 1,6 Millionen Euro kosten. Dazu will die Verwaltung in der Hoffnung auf wenigstens geringfügige Zuschüsse 1,4 Millionen für den neuen Haushalt beantragen, der im Dezember Thema der Ratsversammlung ist. Eine weitere Million veranschlagt die Stadt für die zweite Phase.

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