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Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt

SEK-Einsätze in Gaarden Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt

Aufregung am Donnerstagmorgen im Kieler Osten: Das Spezialeinsatzkommando der Polizei drang gleich in zwei Wohnungen in Gaarden ein - an der Wikingerstraße und an der Preetzer Straße/Ecke Ostring. Die Spezialkräfte nahmen einen 30-Jährigen fest, der im Verdacht des versuchten Totschlags steht.

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Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei war am Morgen gleich in zwei Wohnungen in Kiel-Gaarden im Einsatz.

Quelle: Frank Peter (Symbol)

Kiel. Die Zugriffe bestätigte die Polizei auf Anfrage: „Ja, es gab einen Einsatz“, so Sprecher Matthias Arends, „es sind zwei Wohnungen durchsucht worden. Die Kollegen waren auch in dem Sinne erfolgreich, dass es eine Festnahme gab – dabei kam es zu keinerlei Komplikationen.“ Der Einsatz der Experten sei nach Zeugenangaben schnell und unauffällig abgelaufen, sei anhand der Beschriftung „SEK“ auf der Kleidung allerdings am Ostring offen erkennbar gewesen. In welcher der Wohnungen der Verdächtige schließlich festgenommen wurde, ist noch unklar.

Ermittler vermuten versuchte Tötung

Die 30-jährige Person war bereits polizeilich bekannt und stand unter Bewährung. Jetzt wird sie verdächtigt, am 2. Juli einem 33-Jährigen gegen 22 Uhr an der Elisabethstraße mehrfach mit einer Holzlatte gegen den Kopf geschlagen zu haben. Der habe dadurch Hirnblutungen erlitten und zunächst in Lebensgefahr geschwebt. Sein Gesundheitszustand hat sich laut Polizei mittlerweile stabilisiert.

Das Kommissariat 11 der Kriminalpolizei hatte die Ermittlungen übernommen, die schließlich zur Festnahme am Donnerstag führten. Genaue Angaben zu Motiven und Hintergründen der Tat will die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht machen. „Die Ermittlungen laufen“, so Arends. Der festgenommene 30-Jährige wurde im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Der erließ Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Die Polizei bittet jetzt Zeugen des Vorfalls am 2. Juli, sich telefonisch zu melden: Unter 0431/1603333 erreichen Sie die Kriminalpolizei.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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