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SPD-Spitze stellt sich hinter Gaschke

Nach scharfer Kritik SPD-Spitze stellt sich hinter Gaschke

Die parteiinterne Kritik an ihrer frisch gekürten Oberbürgermeister-Kandidatin hat die Kieler SPD in Aufruhr versetzt. Die Spitzen von Kreisvorstand, Kreisausschuss und Ratsfraktion sicherten Susanne Gaschke am Dienstagabend demonstrativ ihre „volle Unterstützung“ zu und wiesen die Vorwürfe am Findungsverfahren vehement zurück.

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Muss sich mit ihren Kritikern auseinandersetzen: Susanne Gaschke (SPD).

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Gaschke sei eine „Führungskraft aus der Presse von höchstem Format“, heißt es in einer Pressemitteilung der Ratsfraktion. „Nachträgliches Nachkarten gegen eine demokratisch getroffene Entscheidung“ sei „stillos und töricht“.

Wie berichtet waren nach der knappen Entscheidung auf einer Mitgliederversammlung sowohl aus der Landespartei als auch von einzelnen Mitgliedern Vorwürfe gegen die Kieler SPD laut geworden. Die Ratsfraktion hielt dagegen: „Es gibt keine Spaltung, und anonym bleibende Kritiker, die namentlich nicht genannt werden wollen, können eine solche Spaltung nicht herbeireden.“

Kreisvorstand und Kreisausschuss äußerten sich ähnlich: Die Kritik sei „sachlich falsch und persönlich verletzend“. Zur Debatte um die OB-Kandidatin äußerte sich gestern auch Ministerpräsident Torsten Albig. Er hatte sich im Vorfeld für die nur knapp unterlegene Mitbewerberin Manuela Söller-Winkler ausgesprochen. Jetzt werde er Susanne Gaschke „nach Kräften“ unterstützen, erklärte er auf Nachfrage. Zweifel am Erfolg hat Albig offenbar nicht. „Ich glaube fest daran, dass die SPD-Kandidatin gleich im ersten Wahlgang gewinnt.“

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Ein Artikel von
Bodo Stade
Stellvertretender Chefredakteur

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