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Flüchtlinge kickten beim Fest mit

SV Friedrichsort Flüchtlinge kickten beim Fest mit

Mit ihrem Willkommens- und Integrationsfest beendete die Sportvereinigung Friedrichsort von 1890 e. V. (SVF) am Sonnabend die Veranstaltungsreihe zum Jubiläum „125 Jahre Vereinsgeschichte“. Den offiziellen Startschuss in das Finale gaben Gastgeber und geladene Gäste auf der Sportanlage am Harald-Lindenau-Weg, wo sie blaue Ballons gen Himmel aufsteigen ließen.

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In der Halle der Gemeinschaftsschule Friedrichsort zeigten Fahrerinnen des Landeskaders A des Einradverbandes Schleswig-Holstein eine Matrosen-Kür, traten in weiß-blauen Kostümen vor die Zuschauer.

Quelle: Ingrid Haese

Pries/Friedrichsort. Vorgelagert war ein Empfang im Sportrestaurant. Dort begrüßte Ulrich Paproth, Schatzmeister und Sprecher des SVF-Vorstandes, die Gäste. Zur Runde gehörten beispielsweise Bürgermeister Peter Todeskino, Staatssekretär Rolf Fischer, Bundestagsabgeordneter Thomas Stritzl und Landessportverband-Geschäftsführer Thomas Niggemann. Sie alle gratulierten der SVF zum 125-jährigen Bestehen und würdigten das ehrenamtliche Engagement. Das Jubiläumsfest stand unter dem Motto „Sport, Spiele und Spaß“. In der Halle der Gemeinschaftsschule Friedrichsort zeigten Sportler des Einradverbandes Schleswig-Holstein Sprünge, Drehungen und das Fahren in Formation. Mit von der Partie war der im Cowboy-Outfit auftretende Landeskader B. Er stellte die Kür „Secret Drums“ vor. Der Landeskader A setzte farblich auf Blau und Weiß, fuhr seine „Matrosenkür“. Auf den Sportanlagen der rund 1200 Mitglieder starken SVF gab es Aktionen für Kinder- und Jugendliche mit Spiele- und Bewegungsparcours, Torwandschießen, Schubkarrenrennen und Hüpfarena. Marionettenbauer Peter Beyer mischte sich mit seinen selbstgefertigten Puppen, darunter ein Einradfahrer im Clownskostüm, unter das Publikum.

 Am Tisch von Manuela Diener, Christian Jördens und seiner Tochter Greta kamen Puppenspieler und Marionette ebenso gut an wie das gesamte Fest. „Es herrscht eine nette Atmosphäre, wir finden das Integrationsfest unterstützenswert“, sagte Christian Jördens. Zum Soccer-Turnier hatte die SVF unter anderem Fußballteams aus der Flüchtlingsunterkunft auf dem ehemaligen Gelände des Marinefliegergeschwaders MFG5 eingeladen. Eine ganz andere Sportart repräsentierte die Showakrobatikgruppe „face“ des TuS Holtenau. Die Crew mit Aktiven im Alter von fünf bis 28 Jahren begeisterte mit einer Tanzchoreografie. Pyramiden, Flickflacks, Hebefiguren und Bodenturnelemente waren charakteristische Elemente. Applaus bekam zudem die Formation „DancEducation“, die den Schwerpunkt auf Hip-Hop und anderen Streetdance legte.

 Ihre 125-jährige Vereinsgeschichte feierte die SVF nicht nur am Sonnabend. Auftaktveranstaltung war im März der Einrad-Regio-Cup Kiel, auf den weitere Wettbewerbe rund um Fußball, Turnen, Handball, Judo und Frisbee gefolgt waren. „Es wäre langweilig gewesen, nur ein Fest zu machen, so hatte man viel mehr davon, und die Reaktionen der Leute waren immer positiv“, erläuterte Vorstandsmitglied Katrin Steen. Und Ulrich Paproth ergänzte: „Mit dem Verlauf des Festes sind wir sehr zufrieden.“

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