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Bundespolizei deckte Schleusung auf

Schleswig-Holstein Bundespolizei deckte Schleusung auf

Vier Iraker und drei Menschen aus Somalia hat die Bundespolizei am Wochenende am Hauptbahnhof in Kiel aufgegriffen. Auch die gemeinsame Fahndungsgruppe Schengen Süd deckte Schleusergruppen auf.

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 Die Polizei deckte Schleusergruppen auf.

Quelle: dpa

Kiel. Am Sonnabend kontrollierte eine Streife der "Gemeinsamen Fahndungsgruppe Schengen Süd" (Bundespolizei, Landespolizei, Zoll) auf der Vogelfluglinie Richtung Süden einen Pkw mit schwedischen Kennzeichen. Der Fahrer, ein 23-jähriger Kosovare, wollte drei Albaner (20-29 Jahre) mit seinem Pkw Richtung Hamburg bringen. In der Dienststelle der Bundespolizei in Lübeck wurden aufgrund fehlender Papiere die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen durchgeführt. Die Albaner  kamen in eine Erstaufnahmeeinrichtung.

Im Zeitraum vom 18. bis 23.06.2015 kontrollierten die Beamten 33 Personen ohne bzw. mit unzureichenden Papieren. 13 kamen aus Syrien (Alter zwischen 17-40 Jahren), 13 aus Eritrea (17-30), sechs aus Afghanistan (davon fünf Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahre und ein 23-Jähriger), zwei aus Somalia (beide 17) und einer aus dem Senegal (37). 

In Kiel fielen der Bundespolizei sieben Personen auf: Vier kamen aus dem Irak (16-37 Jahre alt), drei aus Somalia (16-18 Jahre alt). Alle wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an Jugendhilfeeinrichtungen übergeben bzw. an die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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