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Jugendliche informierten sich über Auslandsaufenthalt

Schüler-Austausch-Messe Jugendliche informierten sich über Auslandsaufenthalt

Erfolgreiche Bilanz für die Veranstalter und Aussteller der Schüler-Austausch-Messe in Kiel: Hunderte Jugendliche nutzten am Sonnabend im Wissenschaftszentrum die Chance, sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt zu informieren.

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Ein Jahr an der High School, als Au Pair oder auf eigene Faust im Rahmen eines "Work & Travel"-Angebots - die Möglichkeiten sind vielschichtig.

Quelle: Bastian Modrow

Kiel. "Noch vor ein paar Jahren, als ich 2011 als Au Pair ins Ausland ging, war ich etwas Besonderes, heute ist die Nachfrage deutlich höher". sagt Hermine Denk. Am Sonnabend informierte die Hamburgerin am Stand von "EF - Education First" interessierte Schülerinnen und Schüler über die Optionen, die junge Menschen haben, während oder nach der Schule für längere Zeit ins Ausland zu gehen. 

Ein Jahr an der High School, als Au Pair oder auf eigene Faust im Rahmen eines "Work & Travel"-Angebots - die Möglichkeiten sind vielschichtig. Und mit eben so vielen Fragen wurden die Organisatoren der mittlerweile zweiten Schüler-Austausch-Messe konfrontiert: Wie gut müssen meine Noten sein? Was ist, wenn es mir an der fremden Schule nicht gefällt? Welche Voraussetzungen muss ich überhaupt erfüllen? Und: Wieviel kostet es eigentlich, ein Jahr ins Ausland zu gehen?

Antworten gab es bei den über 20 Anbietern entsprechender Austauschprogramme, bei Versicherungen und Experten. Kanada war sogar mit einem eigenen Stand vertreten, in der Botschaftsmitarbeiter informierten. Organisator Michael Eckstein von der Deutschen Stiftung Völkerverständigung war mit der Resonanz der jungen Kieler mehr als zufrieden. Eine Fortsetzung ist bereits beschlossene Sache. "tatsächlich ist der Informationsbedarf in Norddeutschland deutlich höher als im Süden, was vielleicht daran liegt, dass die Menschen hier weltoffener sind", sagte Eckstein. 20 000 Jugendliche und junge Erwachsene nutzen pro Jahr die Chance, ins Ausland zu gehen - "doppelt so viele wie noch vor 20 Jahren." Mehrere hundert Interessierte waren es gestern allein Kiel - " einige hatten sogar ihre Großeltern mitgebracht, die ihren Enkeln das Austausch-Jahr sponsern wollen", so Eckstein. 

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