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Scuddys brachten Raab nach vorn

Schlag den Raab Scuddys brachten Raab nach vorn

Tim Ascheberg stand kurz im Fokus eines Millionenpublikums: Bei der TV-Sendung „Schlag den Raab“ musste der Kieler die beiden Kandidaten in den Scuddy einweisen – einen E-Roller, der von den Ingenieuren Tim Ascheberg und Jörn Jacobi entwickelt wurde und nun bei Raab für ein Rennen genutzt wurde.

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Tim Ascheberg (v. li.) erklärte Stefan Raab und Herausforderer Robert in der Sendung „Schlag den Raab“ den Scuddy.

Quelle: Screenshot Pro7

Kiel/Köln. Fünfmal sollten sich Raab und sein Herausforderer Robert aus Leipzig einen Slalom-Wettrennen auf den Scuddys liefern. Doch dann zog sich das Spiel davor, bei dem Begriffen zugeordnet werden mussten, in die Länge. Folge: Das Scuddy-Rennen wurde auf drei Runden reduziert. Alle drei gewann Raab mit deutlichem Vorsprung. Hat er vielleicht vorher geübt? „Nein, mit unseren Scuddys kann ich das ausschließen. An die ist er nicht drangekommen, und dafür ist er auch zu verkrampft gefahren“, meinte Ascheberg am Sonntag, der mit seinem Kollegen den Parcours natürlich auch selbst ein paar Mal abgefahren ist. 9,5 Sekunden war die Bestzeit. „Damit waren wir trotz unserer Übung nur eine halbe Sekunde schneller als Raab. Der ist ein Typ, der selbst noch auf einer elektrischen Zahnbürste reiten könnte.“

 Gerne hätten die Kieler Ingenieure in der Sendung noch etwas über den Scuddy erzählt: Dass er in einer Stunde wieder aufgeladen wird. Dass beim Bremsen Energie zurückgewonnen wird. Dass er Straßenzulassung hat und zusammenfaltet problemlos in Bus, Bahn oder Kofferraum transportiert werden kann. Und dass er in Kiel gebaut wird. Doch das alles konnten sie nicht einmal Raab erzählen. Denn zu dem hatten sie außer bei der Einweisung gar keinen Kontakt. „Trotzdem hat sich das gelohnt“, glauben die Ingenieure. Immerhin können sie sich rühmen, dass ihr Wettrennen für Raab die Wende brachte: Bis dahin hatte sein Herausforderer klar vorn gelegen – am Ende war er Sieger. Wieder einmal.

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