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Echt gut: Hier darf jeder einkaufen

Secondhand-Kaufhaus in Hassee Echt gut: Hier darf jeder einkaufen

„Wir sind Echt.Gut!“ Ganz selbstbewusst präsentiert sich das Team des neuen Secondhand-Kaufhauses „Echt.Gut.“ der Evangelischen Stadtmission Kiel. Verstecken muss sich das neue Angebot in der Hasseer Straße 49 nicht, wie zahlreiche Kunden und Gäste bei der Eröffnung am Montag feststellten.

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Auf ihr neues Secondhand-Kaufhaus stoßen die Mitarbeiterinnen (von links) Daniela Hector, Nadine Niedenburg, Ina Levenhagen, Petra Brüning, Cornelia Hendrich, Carmen Salomon und Evin Bilbas mit Stolz an.

Quelle: Jennifer Ruske

Hassee/Vieburg. Auf 1000 Quadratmetern finden sich Einrichtungsstücke, Möbel aller Art, Antiquitäten, Küchen, Schallplatten und CDs, Spiele und Kleidungsstücke, die allesamt gespendet und zum Teil aufgearbeitet wurden. Daneben zieht die neue, selbst gefertigte Kollektion an Holzspielzeug, Schubladentischen und Regalen die Blicke auf sich. Im Eingangsbereich ist ein kleines Café entstanden, das zwischen dem Einkaufsbummel Platz für eine Pause bietet. „Es hat sich ordentlich was verändert in der ehemaligen Möbelbörse“, erklärt Stadtmissions-Geschäftsführerin Karin Helmer. Im laufenden Betrieb wurde im April und Mai nicht nur der Verkaufsbereich von 500 auf 1000 Quadratmeter erweitert, indem das Lager ins Untergeschoss verlegt wurde, sondern zugleich der gesamte Raum durch ein fröhliches Farbkonzept aufgewertet, das Übersicht schafft.

Jetzt können alle kaufen

Neu ist auch, dass das „Echt.Gut.“-Kaufhaus seine Tore nun für jedermann öffnet. „Früher haben wir ein Möbel-Angebot für Menschen mit Berechtigungsschein vorgehalten, heute können alle Interessierten stöbern und kaufen – Kunden, die Leistungen zur Grundsicherung erhalten, bekommen gegen Vorlage ihres Berechtigungsscheines auf die ohnehin schon günstigen Preise noch einmal 40 Prozent Rabatt“, macht das Leitungsteam, bestehend aus Claas Hollmann, Markus Nowak und Brigitte Hanné, Werbung. Die Öffnung für alle macht Sinn, denn anders als früher schickt das Amt die Kunden nicht mehr gezielt zum Möbelaussuchen zur Stadtmission, sondern jeder Klient bekommt Geld und kann dort kaufen, wo es ihm beliebt.

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