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Fregatte aus Südafrika zu Gast in Kiel

Seemanöver Fregatte aus Südafrika zu Gast in Kiel

Am Montag hat erstmals eine südafrikanische Fregatte im Rahmen eines Seemanövers in Kiel festgemacht. Das Einlaufen der „Amatola“ in den Tirpitzhafen markierte um 9 Uhr den Auftakt des Seemanövers „Good Hope VII“, das bis Mitte März auf der westlichen Ostsee abgehalten wird.

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Mit der "Amatola" hat erstmals eine Fregatte aus Süfafrika in Kiel festgemacht.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Die  „Amatola“ wird dabei zusammen mit der deutschen Fregatte „Augsburg“ und dem Versorger „Bonn“ von Kiel am Mittwoch erstmals auslaufen. Zum Programm gehören Verbandsübungen genauso wie ein Seezielschießen auf der Ostsee. In Neustadt/Holstein werden die 150 Soldaten aus Südafrika auch an einer Ausbildung beim Zentrum für Schadensabwehr teilnehmen.  Es ist das erste Mal, dass ein „Good Hope“-Manöver in Nordeuropa abgehalten wird. Geführt wird das Manöver von Fregattenkapitän Volker Blasche aus Kiel. Bislang wurden diese Übungen stets vor der Küste Südafrikas gestartet. Die 121 Meter lange Lenkwaffenfregatte „Amatola“ wurde 2001 bis 2006 in Hamburg bei Blohm + Voss gebaut. Sie ist das erste von vier dieser in Deutschland gebauten Schiffe. Die Manöverteilnahme in der Ostsee markiert den Schlusspunkt einer dreimonatigen Nordeuropareise. Zuvor hatte die Besatzung bereits in Südengland an Übungen teilgenommen. In Kiel sind in dieser Woche auch noch weitere Einheiten zu Besuch. Die neue Fregatte „Baden-Württemberg“ sowie der Neubau „El Moudamir“ für die algerische Marine sind ebenfalls vor Kiel unterwegs.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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