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Kieler Kitesurfer gerettet

Seenot vor Lobbe auf Rügen Kieler Kitesurfer gerettet

In einer gemeinsamen Rettungsaktion wurde am Dienstagmittag vor Rügen ein Kitesurfer aus Kiel aus Seenot gerettet. Dank eines aufmerksamen Beobachters waren die Rettungskräfte schnell vor Ort.

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Schnell vor Ort. Die "Eschwege" aus Neustadt war an der Rettungsaktion des Kiters beteiligt.

Quelle: Frank Behling

Lobbe/Kiel. Der 42-Jährige Mann aus der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt machte auf Rügen Urlaub und wollte am Strand bei Lobbe seinem Sport nachgehen. Dabei geriet der Kieler nach Angaben der Wasserschutzpolizei Sassnitz kurz nach 11 Uhr in eine Notlage. Ein anderer Urlauber beobachete den Kieler zunächst im küstennahen Bereich an der Ostseite der Insel mit seinem Kite. Der Passant sah dann, wie der Surfer offenbar Probleme im Wasser hatte und nicht mehr zurück ans Ufer kam. Der Zeuge alarmierte die Einsatzkräfte der Wasserrettung am nahen Strand. Die Retter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Lobbe alarmierten wiederum die Seenotleitstelle der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Bremen, die die Koordination des Einsatzes übernahm.

Nach wenigen Minuten war die Rettung vor Ort

Der Seenotrettungskreuzer „Harro Koebke“ aus Sassnitz lief aus und auch das auf Patrouillenfahrt befindliche Einsatzschiff „Eschwege“ der Bundespolizei wurde informiert. Die in Neustadt in Schleswig-Holstein beheimatete „Eschwege“ erreichte den im Wasser treibenden Kieler nach Angaben der Polizei als erste Einheit nach wenigen Minuten. Das Einsatzschiff der Bundespolizei setzte dabei sein Speedboot aus, mit dem der Surfer kurze Zeit später aus dem Wasser gerettet wurde. Auf Nachfrage der Wasserschutzpolizei Sassnitz brachte die DLRG zur Unterstützung ein Schlauchboot aus Göhren zum Einsatz, welches kurz darauf den Kitesurfer auf See von der Bundespolizei übernahm und ihn mitsamt seiner Ausrüstung an Land brachte.

Dort wurde der Mann medizinisch untersucht und im Anschluss von Beamten der Wasserschutzpolizei Sassnitz zur Ursache des Seenotfalls befragt. Nach ersten Meldungen überstand der Kieler den Vorfall ohne Verletzungen. Ursache war nach ersten Erkenntnissen ein plötzliches Abflauen des Windes, weshalb der Surfer sein Segel nicht wieder aus dem Wasser bekam und mit der Strömung in Richtung See abtrieb.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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