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Senat Uni Kiel Stimme der Studierenden

Mitte Juni wurde der 24-jährige Tilmann Schade (Campus Grüne) als einer der vier studentischen Vertreter in den Senat der Uni Kiel gewählt. Für den Flintbeker, der Theologie auf Pfarramt studiert, ist die politische Arbeit kein Neuland.

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Mitte Juni wurde Asta-Mitglied Tilmann Schade (Campus Grüne, 24) in den Senat der Uni Kiel gewählt. Dort ist er einer von vier Studierendenvertretern.

Quelle: Kerstin Tietgen

Kiel. Neben den Senatssitzungen, besucht er den Ausschuss für Qualitätsmanagement sowie den zentralen Ausschuss für Studienangelegenheiten und ist stellvertretender Senatsleiter.Bereits an der Max-Planck-Schule arbeitete er in der Schülervertretung und unterstützte die Grüne Jugend. Über die Theologie-Fachschaft folgte der Einsatz in den Allgemeinen Studienausschuss (Asta) – zunächst als Kulturreferent, inzwischen als Referent für Studienangelegenheiten. Ihm bedeute es viel, den Studierenden zu helfen, ihnen ihre Rechte aufzuzeigen und jeden Einzelnen zu unterstützen, sagt er. „Gestalten und helfen geht Hand in Hand.“Denn oftmals seien es grundlegende Strukturen, die für Konflikte sorgen. „Wenn ich merke, dass ich etwas verändern kann, steigt meine Motivation“, sagt Schade.

Unter seinem intensiven Engagement leidet das Studium, gibt er zu. Es frustriere ihn schon, wenn das Ergebnis seiner Arbeit trotz zahlreicher Nachtschichten nicht so gut ist, wie es sein könnte. Deshalb versuche er das Pensum zu komprimieren. „Meine Arbeitsorganisation hat sich schon verbessert“, sagt er. „Und wenn eine Sache Spaß macht, findet man noch Kräfte, mit denen man gar nicht mehr rechnet.“ In seiner knappen Freizeit geht er gern am Wasser spazieren. Außerdem singt er im klassischen Chor. „Ich muss einfach immer etwas machen“, sagt das Senat- und Asta-Mitglied.

Im Senat will er weiterhin dafür sorgen, dass die Studierendenschaft als größte Statusgruppe auf dem Campus gehört werde. Das nächste Jahr verspricht, mit weiteren Geldern und großen Bauvorhaben spannend zu werden, sagt er. Was seine eigene Zukunft mit sich bringt bringt, ist indes unklar. Pastor will der Theologiestudent „eigentlich nicht“ werden. „Mein Vater ist Pastor, und ich fand die Themen spannend“, sagt er, „aber eigentlich würde ich auch gerne noch Volkswirtschaftslehre studieren.“ Ein wenig Zeit hat der Student noch, denn für seine akademische Karriere hat er sich bisher nur folgendes Ziel gesetzt: „Ich will bis 30 meinen Abschluss machen. Und dann mal schauen. Ich kann aber nicht ausschließen, dass ich irgendwann mal in die Politik gehe.“

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