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Den Anhalteweg im Blick haben

Sicherheitstraining für Kinder Den Anhalteweg im Blick haben

Wie wirkt sich im Straßenverkehr die Geschwindigkeit eines Autos im Falle einer Notbremsung auf den Anhalteweg aus? Dieser Frage gingen jetzt die sechsten Klassen des Ernst-Barlach-Gymnasiums nach.

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Mit Pylonen markierten Schüler der Klasse 6d auf der Fahrbahn, an welcher Stelle – nach ihrer ganz persönlichen Einschätzung – das Auto nach einer Vollbremsung bei Tempo 40 zum Stehen kommt. ADAC-Mitarbeiter Bernd Neumann (hinten) lenkte den Wagen.

Quelle: Ingrid Haese

Steenbek/ Projensdorf . Den Rahmen dafür bildete das vom Allgemeinen Deutschen Automobilclub (ADAC) konzipierte Sicherheitstraining „Achtung Auto!“.

 Als „Übungsgelände“ diente den Schülern der Zufahrtsweg zum Pathologischen Institut in der Straße Am Tannenberg, wo sie nur mit wenig Fahrzeugverkehr rechnen mussten. Vor Ort war jeweils eine Klasse, machte unter der Leitung von Moderator und ADAC-Mitarbeiter Bernd Neumann zwei Stunden lang praktische Übungen. Begleitet wurden die Schüler von Martin Wiskemann, der am Ernst-Barlach-Gymnasium unterrichtet und Verkehrssicherheitsbeauftragter der Schule ist.

 Um die Faustformel „Anhalteweg ist gleich Reaktionszeit plus Bremsweg“ besser verinnerlichen zu können, stand für die Schüler zunächst Körpereinsatz auf dem Programm. Auf ein Startsignal hin mussten sie loslaufen und an einer Ziellinie stehenbleiben, was oft nicht punktgenau möglich war. Beim zweiten Sprint mussten sie auf ein Signal hin stoppen, auch das klappte nicht punktgenau. Anschließend stieg Bernd Neumann in das Trainingsauto. Die Schüler hatten jetzt die Aufgabe, mit Pylonen abzustecken, wo der Wagen nach einer Notbremsung bei Tempo 40 zum Stehen kommen würde. Die meisten Schüler hatten einen zu kurzen Abschnitt festgelegt.

 Bei Übung vier durften sie angeschnallt im Auto mitfahren und erleben, wie sie vom Gurt bei einer abrupten Abbremsung gehalten werden. „Ich wurde aus dem Sitz gehoben, der Gurt ist weiter nach vorn gegangen“, beschrieb Lilly Renz-Kiefel die Situation auf dem Rücksitz. „Wir wollen die Kinder sensibilisieren, damit sie aufmerksamer sind, damit sie genau hingucken, wenn ein Auto kommt und darauf achten, ob der Fahrer sie sieht, ob er reagiert oder ob er vielleicht gerade telefoniert und abgelenkt ist“, erläuterte Martin Wiskemann zum Hintergrund der Verkehrserziehungsaktion.

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