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Frühlingsgefühle beim Sonntagseinkauf

Skandinavien-Tage Frühlingsgefühle beim Sonntagseinkauf

Am Sonnabend war der Andrang wegen des Regenwetters bei den 6. Skandinavien-Tagen verhalten. Das war am Sonntag völlig anders. Bei strahlendem Sonnenschein drängten sich die Menschenmassen in der Innenstadt sowie in weiteren Einkaufszentren. Viele Geschäfte hatten zum letzten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr unter dem Motto „Kiel macht auf“ eingeladen.

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Viele Geschäfte hatten zum letzten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr unter dem Motto „Kiel macht auf“ eingeladen.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Über 55000 Übernachtungen in Kiel entfielen im Vorjahr auf Gäste aus Dänemark, Norwegen und Schweden. Das waren immerhin 23 Prozent aller statistisch erfassten Übernachtungen. Insgesamt wurden knapp 653000 Übernachtungen registriert. „Klar, dass wir mit den Skandinavien-Tagen unsere enge Verbundenheit mit unseren Nachbarn zum Ausdruck bringen möchten“, sagte Uwe Wanger, Geschäftsführer von Kiel-Marketing. Nordisches Flair gab es dann bei allerlei traditioneller Handwerkskunst, kulinarischen Reizen und Unterhaltung für die gesamte Familie.

 Rainer Treudler nutzte das „super Wetter“, um mit seinen Kindern Lara (6), Marie (4) und Paul (1) sowie seiner Mutter nach dem Besuch des Familienkonzerts im Opernhaus durchs Handwerkerdorf auf dem Asmus-Bremer-Platz zu schlendern. Weil Marie und Lara schon früher einmal einem Schmied bei der Arbeit zugeschaut hatten, stellten sich kleinen Kielerinnen bei Morten Bauer an. Der brachte auf heißen Kohlen Metall zum Glühen und formte daraus verschiedene Teile. Marie und Lara durften sogar selbst Hand anlegen und formten – natürlich mit Hilfe Morten Bauers – schicke Kleiderhaken.

 Zum Spaßen aufgelegt waren Sven Sörensen und Hans-Peter Tästensen. Die beiden Bibliothekare der Dansk Centralbibliotek, die mit ihrer Fahrbücherei zu den Skandinavien-Tagen gekommen waren, schnappten sich zwei Tragetaschen und gesellten sich zu den auf ihren Bücherbus gemalten Räubern Casper, Jesper und Jonathan, die aus Kinderliedern bekannt sind. Es kamen aber viele Leute zu ihnen, die sich über dänische Literatur sowie über die Geschichte Dänemarks und Schleswig-Holsteins informieren wollten.

 Sonnenschein und Temperaturen nicht weit weg von 20 Grad hielten Julia (21) und Katharina Mielke (22) sowie Kim Magnussen (22) und Thereza Mengs (20) nicht ab, an Weihnachten zu denken. Die vier Freundinnen wollten den verkaufsoffenen Sonntag nutzen, um günstig Weihnachtsutensilien zu kaufen. In einem Geschäft in der Innenstadt wurden die Kielerinnen fündig und legten am Bootshafen eine kurze Shoppingpause ein. „Die Sachen sind super schön. Wir freuen uns auf Weihnachten in unseren Familien“, erzählten sie. Wer am Bootshafen bis 18 Uhr ausharrte, hatte nicht nur einen schönen Blick auf den Lichtsegelbaum, sondern auch auf das abschließende Feuerwerk „Skies in Flame“, das auf dem Dach des Nordlichts gezündet wurde.

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Foto: Vom schwachen Wetter ließ sich niemand beeindrucken: Die Holstenstraße war am Wochenende gut gefüllt.

In der Holstenstraße war ordentlich etwas los: Zu Tausenden strömten die Menschen am Wochenende nach Kiel, wo die inzwischen etablierten Skandinavien-Tage aus der Innenstadt ein „nordisches Dorf“ gemacht haben – verbunden mit der Möglichkeit, am Sonntag einkaufen zu können.

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