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Skaterpark sucht Förderer

Kiel Skaterpark sucht Förderer

Rein in Gummistiefel und alte Klamotten, ran an die Betonpumpe: Auf dem Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) entsteht ein neues Zuhause für Kiels Skater. Ehrenamtliche, meist selber Skateboard-Fans, haben bereits erste Elemente des vom Verein Skate Kiel erdachten Projekts gebaut. Zur Finanzierung werden nach Angaben der Uni noch weitere Förderer gesucht.

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Auf seiner Facebook-Seite ruft der Verein auf: „Es gibt für alle Skater etwas zu tun – genug Schaufeln haben wir!“

Quelle: Skate Kiel

Kiel. Das Startkapital für den ersten Ausbauschritt des neuen Skateparks hatte die Kieler Skateboard-Ausrüsterfirma Support gestiftet. Beratung und Hilfe bietet die Kieler Firma Anker-Rampen, die in ganz Europa Skateparks entwirft und baut. Auch andere regionale Firmen unterstützen bereits das Projekt, etwa mit Baumaschinen oder Rabatten auf Materialien. Gesucht werden weitere Förderer, die die Finanzierung des zweiten Abschnitts sichern: „Bisher sind etwa 50 Prozent finanziert“, erklärt Helge Bachmann, Geschäftsführer von Support sowie Gründungsmitglied und Kassenwart des Vereins Skate Kiel.

 Anker-Rampen-Geschäftsführer Hannes Nockel hatte das Konzept für den Park mitentwickelt: „Wir wollen hier etwas Besonderes erschaffen, was aus der Masse heraussticht. Thematisch wird das Gelände an eine US-amerikanische Straße erinnern, inklusive Bordsteinen, Schildern und Hydranten.“ Skateparks aus Holz hatten bisher aufgrund des nasskalten schleswig-holsteinischen Klimas meist nur eine Lebensdauer von fünf Jahren: „Darum wird hier ein reiner Beton-Skatepark entstehen.“ Dafür nutzen die Spezialisten die natürlichen Geländeerhebungen als Vorlage: „Wir wollen den Park an das Gelände anpassen, nicht andersherum. Deshalb fügen wir beispielsweise die Rampen organisch in die bestehenden Hänge hinein“, erklärt Nockel.

 Rolf Höftmann vom Sportzentrum der CAU unterstützt das Projekt: „Das ist eine tolle Ergänzung für das Sportangebot hier auf dem Campus. Durch die Lage zwischen den Tennis- und Beachvolleyballplätzen müssen Skateboard-Begeisterte auch keine Beschwerden wegen möglicher Lärmbelästigung fürchten.“ Direkt neben dem etwa 1200 Quadratmeter großen Gelände endet zukünftig die geplante Veloroute 10, die den Fahrradverkehr zwischen Kiel-Hassee und Uni fördern und erleichtern soll. Höftmann: „Die einzige wirkliche Alternative für Skaterinnen und Skater ist bisher der Skatepark in Heikendorf, der aber durch die Entfernung zum Stadtzentrum besonders für Jugendliche oder Studierende aus der Mitte Kiels schwer erreichbar ist.“ Mit dem neuen Skatepark sei das kein Problem mehr. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich per E-Mail an info@skate-kiel.de melden oder direkt an den Verein Skate Kiel wenden.

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