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Schüler auf der Zielgeraden

Finale im Software-Wettbewerb Schüler auf der Zielgeraden

Endspurt bei der Software-Challenge: Im bundesweiten Programmierwettbewerb der Kieler Uni für Schulen entscheidet sich im Finale am Freitag, 12. Juni, welches Team sich den Wanderpokal angeln kann. Außerdem werden viele Stipendien, Geld- und Sachpreise vergeben.

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Zu den Schülern, die sich auf ein Stipendium freuen können, gehören Felix Gröner, Marzell Arwed Wittmaack und Miko Leve Dierks (sitzend, von rechts) vom RBZ Wirtschaft Kiel. Gemeinsam mit Malte Zappe (3. von re) erklären sie dem Schirmherrn, Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, das Programm.

Quelle: Karin Jordt

Kiel. „Hey, danke für den Fisch!“ heißt das Brettspiel, für das die Gruppen in diesem Schuljahr ein Programm entwickeln mussten, das die Rolle eines Computerspielers übernimmt. 58 Teams mit 441 Jugendlichen aus Oberstufenklassen meldeten sich beim Institut für Informatik der Uni Kiel an und tüfteln mit Unterstützung durch wissenschaftliche Hilfskräfte seit Monaten an ihren Strategien. Im virtuellen Wettstreit ziehen Pinguine über Eisschollen und müssen sich möglichst viele Fische schnappen, was immer schwieriger wird, weil leere Schollen verschwinden.

 Nach den ersten Wettkämpfen, bei denen die Computerprogramme online gegeneinander antraten, qualifizierten sich nun acht Mannschaften für das Finale, das live am Freitag, 12. Juni, ab 14 Uhr im Citti-Park stattfinden und für das Publikum auf eine große Leinwand übertragen wird. Die Titelverteidiger vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium (Dresden) sind wieder dabei, außerdem die Freiherr-vom-Stein-Schule (Oldenburg in Holstein), drei Teams des Gymnasiums Eckhorst (Bargteheide), das Deutschhaus-Gymnasium (Würzburg), die Kaiser-Karl-Schule (Itzehoe) und die Herderschule (Rendsburg). Zwar sind Kieler Schulen nun nicht mehr im Rennen, jedoch können sich etliche Schüler aus der Landeshauptstadt auf Stipendien für ein Informatikstudium in Schleswig-Holstein freuen, darunter auch Felix Gröner, Marzell Arwed Wittmaack und Miko Leve Dierks vom Regionalen Berufsbildungszentrum Wirtschaft Kiel. In der Schule am Westring präsentierten die beteiligten Zwölftklässler den Sponsoren und dem Schirmherrn, Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, den Wettbewerb.

 Durch die Stipendien der Software-Challenge holt sich das Institut für Informatik geeignete Studienanfänger und senkt die Abbrecherquote. Gleichzeitig wird der Informatik-Unterricht in den Schulen gestärkt. Nachdem das Land die Unterstützung gestrichen hat, ist die Hilfe der Sponsoren umso wichtiger: unter anderem von der Provinzial Nord Brandkasse, der Professor-Dr.-Werner-Petersen-Stiftung, Dataport und DiWiSH (Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein).

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