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Bessere Aussichten für Katzheide

Sommerbad Kiel Gaarden Bessere Aussichten für Katzheide

Die Aussichten auf eine Wiedereröffnung des Sommerbads Katzheide stellen sich „relativ gut“ dar. Das verkündete Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) im Ortsbeirat Gaarden.

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Das Nichtschwimmerbecken von Katzheide soll zunächst saniert und zum Baden freigegeben werden.

Quelle: Martin Geist/ Archiv

Kiel. Zunächst soll demnach das Nichtschwimmerbecken saniert und zum Baden freigegeben werden.

Man werde sich „nach Kräften mühen“, um Katzheide wieder fit zu machen, versprach der Oberbürgermeister, nach dessen Angaben diese Bemühungen schon recht weit fortgeschritten sind. Das bestätigte auch SPD-Ratsherr Michael Schmalz, der frisch aus der Sitzung des Ausschusses Schule und Sport gekommen war und die neuesten Informationen parat hatte. Demnach hapert es im Nichtschwimmerbecken vor allem an den 76 Wassereinlaufdüsen, die allesamt instandgesetzt und abgedichtet werden müssen. Kostenmäßig schlägt das laut Schmalz gerade einmal mit etwa 12000 Euro zu Buche.

Im zweiten Schritt will sich die Stadt dann das Schwimmerbecken vornehmen. Bewährt sich die Vorgehensweise im Nichtschwimmerbereich, soll auch dort entsprechend verfahren werden. Zusätzlich gibt es im Schwimmerbecken Probleme mit Pilzbefall. Die beschränken sich aber offenbar auf die Stelle unter den Sprungbrettern. Insgesamt wird nach den Worten des Ratsherrn über Gesamtkosten von „weit unter 100000 Euro“ gesprochen. Die ursprünglich in den Raum gestellten mindestens 750000 Euro sind damit vom Tisch.

Nicht vom Tisch ist dagegen das Thema Bürgerbegehren. Wie Andreas Regner von der Wählergemeinschaft Wir sagte, sind die formellen Vorbereitungen so gut wie abgeschlossen. Bald werde es dann mit dem Sammeln von Unterschriften losgehen.

Politisch wollen die Katzheide-Fans ohnehin den Druck hoch halten. So planen Aktivisten vom „Stadtpolitischen Ratschlag“ für den 31. Mai von 14 bis 18 Uhr die Aktion „Katzheide Anbaden“. Mit vielfältigen Beiträgen solle auf dem Parkplatz vor dem Bad auf die Bedeutung dieser Freizeiteinrichtung hingewiesen werden, kündigte der frühere Ortsbeirat Markus Sobotta an.

Kurzfristig stellt sich die Lage so dar, dass das Freibad bis zur Eröffnung des Zentralbads an der Hörn im Jahr 2017 offen bleibt, sofern die von der Stadt eingeleiteten Maßnahmen greifen. Wie es dann weitergehen soll, darüber muss der Rat entscheiden. Einen weiteren Betrieb parallel zum neuen Bad lehnen jedoch fast alle Lager aus wirtschaftlichen Gründen ab.

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Foto: Andreas Regner, Uwe Hagge und Hartmut Jöhnk (von links) sind Vertretungsberechtigte für das Bürgerbegehren zu Katzheide.

Wenn die Kielerinnen und Kieler am 8. November über Olympia abstimmen, dürfen sie möglicherweise zugleich über den Fortbestand des Sommerbads Katzheide entscheiden. Ein entsprechendes Bürgerbegehren ist auf den Weg gebracht, mit Unterschriftensammlungen will der Verein „Katzheide: Ja!“ in wenigen Wochen beginnen.

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