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Kleingärtner können Pleite abwenden

Sonderumlage hilft Kleingärtner können Pleite abwenden

„Die Insolvenz ist vom Tisch“: Nachdem der Vorsitzende Thorsten Bergunde Anfang September noch ärgste Bedenken hinsichtlich der Zukunft des Kleingartenvereins Kiel Gaarden-Süd hegen musste, hat sich die Lage jetzt entspannt.

Gaarden. Erst 41 Prozent der Mitglieder hatten damals die zur Vermeidung einer Pleite nötige Sonderumlage von 35 Euro bezahlt, inzwischen ist diese Quote auf 61 Prozent gewachsen. Damit ist der Verein nach Bergundes Worten „aus dem Gröbsten raus“. Die für 2015 ausstehende Restpacht werde in diesen Tagen an den Kreisverband der Kleingärtner überwiesen. Auch die Rückstände aus dem vergangenen Jahr können nach Bergundes Angaben aller Voraussicht nach beglichen werden.

 Nicht vom Tisch sei aber das grundsätzliche Problem, wonach der Kleingartenverein jährlich mehr als 20 000 Euro Defizit aufhäuft, weil zu viele Parzellen leerstehen und auch mit noch so großen Bemühungen nicht an den Mann oder die Frau gebracht werden können. Nach wie vor sei hier eine politische Lösung gefragt, betont der Vorsitzende.

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