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Meeresforschung feiert Neubau

Spatenstich bei Geomar Meeresforschung feiert Neubau

Nach mehr als zehn Jahren Vorbereitung hat es am Montag den ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Kieler Meeresforschungseinrichtung Geomar gegeben. Mit einem Investitionsvolumen von etwa 90 Millionen Euro entsteht Europas größter Meeresforschungskomplex.

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Mit dem Spatenstich auf dem Kieler Ostufer an der Schwentinemündung entsteht durch den Erweiterungsbau von Geomar Europas größter Baukomplex für die Meeresforschung. Bund und Land investieren fast 90 Millionen Euro.

Quelle: fpr: Frank Peter

Kiel. Ob Geomar-Direktor Prof. Peter Herzig, Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) oder Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) - sie alle würdigten den Spatenstich als Startschuss für einen Campus auf dem Kieler Ostufer, als Leuchtturmprojekt der Forschung und für die Stadtentwicklung. Mit dem Neubau verdreifache Gemoar die Fläche auf dem Ostufer, so Herzig. In den beiden ersten Bauabschnitten entstanden bereits ein Zentrales Probenlager mit Platz für 45 Kilometer Bohrkerne und ein Parkhaus mit 170 Kfz-Stellflächen.

Bund fördert Bau zu 90 Prozent

Nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus Ende 2019 sollen im Jahr 2020 etwa 500 Geomar-Mitarbeiter vom Standort am Westufer an den Seefischmarkt ziehen.  Dann werden etwa 1000 Menschen dort moderne Arbeitsplätze vorfinden. "Am Geomar produzieren wir Zukunft", hob Direktor Herzig die Bedeutung der Meeresforschung für Themen wie Klimawandel und Versauerung der Ozeane hervor.

Die fast 90 Millionen Euro Baukosten teilen sich der Bund (90 Prozent) und das Land (zehn Prozent). Ministerpräsident Albig sprach von einem  Aushängeschild für das Land. Der Forschungsbau zeige, dass sich auch manches verbessere und sich Investitionen in Köpfe rechneten. 

www.geomar.de/zentrum/neubau

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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