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Vertrag ist unterzeichnet

Special Olympics in Kiel Vertrag ist unterzeichnet

Nun ist es offiziell besiegelte Sache: Kiel ist der nächste Austragungsort der Special Olympics. Vom 14. bis 18. Mai 2018 kämpfen mehr als 4000 Athleten in 18 überwiegend olympischen Disziplinen um Podestplätze bei den Nationalen Sommerspielen für Menschen mit einer geistigen Behinderung.

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Per Handschlag und Vertrag besiegelten OB Ulf Kämpfer und Christiane Krajewski (Präsidentin Special Olympics Deutschland) ihre Zusammenarbeit zur Organisation der Nationalen Sommerspiele.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Im Kieler Rathaus wurde der entsprechende Vertrag nun von Vertretern der Stadt und Ausrichtern der alle zwei Jahre ausgetragenen Sommerspiele unterzeichnet. Die Menge an Sportlern und Betreuern dürfte die Stadt dabei  vor Herausforderungen stellen. Schließlich müssen etwa 8000 Menschen nach Veranstalterangaben während der Wettkämpfe beherbergt werden. Laut Sportdezernent Gerwin Stöcken seien bereits alle in Frage kommenden Hotels, Jugendherbergen oder Freizeiteinrichtungen im Umkreis von 35 Kilometern über die benötigten Kapazitäten informiert worden. „Ich bin sicher, dass sie reichen werden.“ Zur Not könne man zusätzlich auch noch Ferienhäuser oder -wohnungen anmieten. 

Details zu den Wettkämpfen sollen zwar erst in den kommenden Monaten erarbeitet werden. Erste Eckpfeiler dazu stehen aber schon. Zu den wichtigsten Austragungsorten zählen neben dem Nordmarksportfeld auch große Teile des Uni-Sportforums. Aber auch in der Innenstadt sollen Sportbegeisterte die Wettkämpfe unmittelbar erleben können. Die Kurse für die Langstreckenläufe orientierten sich voraussichtlich an der Streckenführung des Kiel-Laufs. Auch die Radfahr-Wettbewerbe führen in weiten Teilen durch die Stadt. Zu einem Publikumsmagneten könnte sich insbesondere das Beachvolleyball-Spielfeld entwickeln, das ebenfalls zentral in Kiels City entstehen soll.

Für den SOD-Bundesgeschäftsführer Sven Albrecht geht es aber nicht nur um rein sportliche Aspekte der Spiele in Kiel – auch wenn sie gleichzeitig zur Qualifikation von Athleten für die Worldgames 2019 in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) dienten. „Außer sportlichen Höchstleistungen sind uns die entstehenden Netzwerke zur Inklusion genauso wichtig, die auch nach Ende der Wettkämpfe voraussichtlich weiterbestehen.“

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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