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Not bis nach Kanada herumgesprochen

Spenden für Flüchtlinge Not bis nach Kanada herumgesprochen

Die Soldaten der in Kiel eingelaufenen Nato-Einheiten beteiligen sich an den Hilfsaktionen für die Flüchtlinge. Die Not der Menschen in Europa hatte sich sogar bis nach Winnipeg herumgesprochen. Die Stadt in Zentralkanada ist Patenstadt der Lenkwaffenfregatte „Winnipeg“. Menschen in Kanada spendeten mehrere Kartons mit gestrickten Wintermützen.

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Warme Unterstützung aus Kanada: Soldaten der Fregatte „Winnipeg“ spendeten Wollmützen für Flüchtlinge.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Sie schickten sie mit den Versorgungsgütern der Marine nach Europa. „Das ist ein kleiner Beitrag zur Hilfe, um die Not zu lindern“, sagte ein Soldat. Die rund 230 Soldaten der „Winnipeg“ sind seit Juni in Europa und haben bereits während der Einsatzfahrt im Mittelmeer die Flüchtlingsentwicklung aus nächster Nähe gesehen.

Die Meldungen von Bord lösten auch in Kanada eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Am Freitag machte sich eine Abordnung der Fregatte in Begleitung deutscher Marinesoldaten mit den Hilfsgütern auf den Weg zur Aufnahmeeinrichtung am Nordmarksportfeld. Dort übergaben sie Mützen an die Flüchtlinge. Die „Winnipeg“ ist Teil des Nato-Einsatzverbandes 1 mit den Fregatten „Francisco de Almeida“ (Portugal) und „Fridthjof Nansen“ (Norwegen). Auch an Bord dieser Schiffe gibt es eine Aktion zur Hilfe für Flüchtlinge. Die Einheiten verlassen Kiel heute.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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