19 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
CAU Kiel ließ Konkurrenten den Vortritt

Sportabzeichen-Challenge CAU Kiel ließ Konkurrenten den Vortritt

Bei der Sportabzeichen-Challenge nahmen in diesem Jahr vier Hochschulen teil. Das von CAU-Kanzler Ulf Holst vor dem Start zum 3000-Meter-Lauf ausgegebene Ziel, die anderen Universitäten zu schlagen, ist jedoch in weite Ferne gerückt. Die Uni Kiel rutschte mit 441 Punkten ans Ende des sportlichen Vergleichs.

Voriger Artikel
Wasserspiel hat ein Nachspiel
Nächster Artikel
Neue „Koningsdam“ nimmt Kurs auf Kiel

Simultaner Fernwettkampf zwischen den Universitäten aus Kiel, Hannover, Oldenburg und Vechta. CAU-Kanzler Ulf Holst (links) schickte im Beisein von Marathon-Ass Steffen Uliczka die 3000-Meter-Läufer auf die Strecke.

Quelle: vr: Volker Rebehn

Kiel. Die Premiere im vergangenen Jahr zwischen der Kieler Christian-Albrechts-Universität und der Leibniz Universität Hannover war so gut gelungen, dass bei der Neuauflage der Sportabzeichen-Uni-Challenge mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Universität Vechta zwei weitere Universitäten bei diesem simultanen Fernwettkampf dabei sein wollten. In Disziplinen für das Deutsche Sportabzeichen sammelten die teilnehmenden Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten möglichst viele Punkte für ihre Hochschulen.

 Alle halbe Stunde schaute Bernd Lange auf die Anzeige im Leichtathletikstadion des Kieler CAU-Sportzentrums. Per Whatsapp und Skype wurden live die Punktestände aus den anderen drei Leichtathletik-Arenen nach Kiel geschickt – natürlich auch in die anderen Richtungen – und angezeigt.

 Das erste Zwischenergebnis des auf insgesamt drei Stunden angesetzten Wettkampfes ließ die Kieler noch hoffen. Neuling Vechta lag zu dem Zeitpunkt mit 322 Punkten vor Vorjahressieger Hannover (322), den Kielern (83) und Oldenburg (51). „Wir müssen ordentlich Gas geben“, rief daher der Leiter des CAU-Sportzentrums den etwa 100 teilnehmenden Sportlern durchs Mikrofon zu. Die gaben auch alle ihr Bestes, sprangen weit, hoch oder mit dem Seil, liefen 50, 100 oder 3000 Meter, stießen Kugeln oder warfen Schleuder- und Medizinbälle.

 Eine halbe Stunde vor Schluss schien der Rückstand aber nicht aufholbar zu sein. Die Hannoveraner hatten sich bis dahin mit 1245 Punkten abgesetzt, die Kieler rutschten mit 441 Punkten ans Ende. Das von CAU-Kanzler Ulf Holst vor dem Start zum 3000-Meter-Lauf ausgegebene Ziel, die anderen Universitäten zu schlagen, war in weite Ferne gerückt. Aber: Viele der Kieler Sportler absolvierten das erste Mal Leichtathletikdisziplinen, sodass, wie Holst es unterstrich, das Erzielen einer persönlichen Bestleistung im Vordergrund stand – und natürlich der Spaß an der Teilnahme.

 „Ich mache von klein auf an im KTB Leichtathletik. Daher war es für mich klar, einen solchen Spaß mitzumachen“, erzählt Franziska Eggers (27). Zufrieden war die Medizinpromotionsstudentin mit ihrem Weitsprung weit über vier Meter, der ihr immerhin drei Punkte für diese Disziplin bescherte. Im Kieler Team stand mit 3000-Meter-Hindernisläuferin Maya Rehberg auch eine Topathletin, die sich am Mittwoch auch einmal in anderen Disziplinen ausprobieren wollte. Der Wettbewerb wurde vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Krankenkasse BKK24 ins Leben gerufen. Am Ende haben die Kieler gut aufgeholt, mussten sich aber mit Platz vier (893 Punkte) hinter Oldenburg (991), Vechta (1506) und Hannover (1637) begnügen. Alle Universitäten erhielten je nach Platzierung gestaffelte Geldpreise.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3