2 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Neue Wege zu Spundwand-Sanierung

Sporthafen Wik Neue Wege zu Spundwand-Sanierung

Die Löcher in der maroden Spundwand des Jachthafens Wik sind schon seit längerer Zeit nicht mehr zu übersehen. Seit Langem stand das Thema auf der Agenda der Sporthafen GmbH, die mit der Sanierung jetzt einen neuen Weg einschlägt.

Voriger Artikel
Lastwagen kontrolliert
Nächster Artikel
Aktivistinnen wollen gerechte Bezahlung

Ein Mitarbeiter der Firma Unterwasserkrause bereitet die Sanierung der Spundwand im Sporthafen Wik vor.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Wind und Wellen haben fast 20 Jahre an der 130 Meter langen Spundwand genagt. An einigen Stellen ist der Stahlschutz bereits durchgerostet, an anderen hauchdünn. „Die Sanierung war längst überfällig, darum haben wir unverzüglich nach dem Saisonende 2016 mit der Arbeit begonnen“, sagte Geschäftsführer Philipp Mühlenhardt. Nach langen Überlegungen und intensiver Prüfung haben sich Mühlenhardt und seine Mitarbeiter dazu entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen.

Statt wieder Stahlelemente einzurammen, haben sie sich als Werkstoff für die Oberfläche für den Kunststoff PE (Polyethylen) entschieden. „Das Material ist aus der Ummantelung vieler Heckpfähle bereits bekannt und erprobt. Somit dürfte das künftige Erscheinungsbild in der Wik nicht mehr von Rost geprägt sein“, sagte der Geschäftsführer. 350000 Euro kostet die Maßnahme.

Auch im Hafen Schilksee wurde gearbeitet

Auch in Schilksee ist einiges passiert: Im Vorfeld Mitte wurde das alte Mastenlager demontiert, sodass es jetzt einen freien Blick auf das Wasser gibt. Neu errichtet hat es der Sporthafen im südlichen Bereich – und zwar rechtzeitig zum Beginn des Winterlagers.

In allen Häfen wartet 2017 wieder kostenloses WLAN auf die Skipper und Mannschaft. Wie Mühlenhardt sagte, habe der Sporthafen durch zusätzliche Investitionen in die Technik sowie die Verlegung weiterer Glasfasern das Netzwerk stabilisiert. Und auch für die Gesundheit ist gesorgt: In allen Häfen mit Hafenmeisterbüro steht für Notfälle ein Defibrillator zur Verfügung. „Alle unsere Mitarbeiter sind ausgebildete Ersthelfer“, erklärte Mühlenhardt, der noch eine gute Nachricht parat hat: „Trotz der Investitionen bleiben die Gebühren für die Liegeplätze auch in diesem Jahr wieder konstant.“

Hier sehen Sie Bilder von den Arbeiten an der Spundwand.

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Günter Schellhase
Digitale Angebote

Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3