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Tanzen bis in die Morgenstunden

Sportlerpaady 2015 Tanzen bis in die Morgenstunden

Die legendäre „Sportlerpaady“ hat Freitagabend wieder ihre Tore geöffnet. Der Beat strömt durch die Körper der Tanzwütigen, der Bass lässt die Herzen höher schlagen.

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Auf der Sportlerpaady wurde getanzt bis in die frühen Morgenstunden.

Quelle: Michael Kaniecki

Kiel. Die Gäste der „Sportlerpaady“ hatten die Qual der Wahl: Wo soll ich als erstes hin? Zum Billard-Fußball? Zum Trocken-Surfen auf die City-Wave? Zur Live-Band? An den Casino-Tisch? Oder doch ganz klassisch auf die Tanzfläche? Und wer sich fragte, warum die zwei Mal jährlich stattfindende Party der Sport-Fachschaft als legendär bezeichnet wird, bekam Freitagnacht ausreichend Antworten.

Sarah Syring, Anika Gottschalk und Tuncay Yüksekova gehörten zu den ersten, die in die Sparkassen-Arena stürmten. „Wir haben von Freunden gehört, dass die Party gut sein soll, und dachten, wir kommen mal her“, sagte Sarah. Die drei sind zum ersten Mal hier. Worauf freut man sich da am meisten? „Auf den Silentdome.“

Der Silentdome kommt wie außerirdische Lebensformen daher

Der Silentdome. Unter einer Kuppel versammelte sich hier eine Gruppe junger Menschen mit recht auffälligen Kopfhörern in Neon-Farben, was von Weitem zunächst einmal aussieht wie außerirdische Lebensformen. Sie alle tanzten zwar, von Synchronie konnte aber keine Rede sein, da sich jeder zu seiner eigenen Musik bewegte – Grund dafür waren die Kopfhörer.

Foto: Sie machen kein Geheimnis daraus, wo sie sich gerade aufhalten: Sophie Sieal (li.) und Hanna Schmitt tragen die Sportlerpaady auf dem Shirt.

Das sind die Bilder von der Sportlerpaady 2015.

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Svea Nagel, Alena Beisner und Sabrina Jaß waren von dieser Form des Feierns begeistert: „Das macht sehr viel Spaß. Es gibt drei verschieden Kanäle, in denen man sich durchschalten und die Lieblingsmusik aussuchen kann“, erklärt Svea. Vorbei also die Zeiten, in denen man Freunden zu Liebe zu Musikrichtungen tanzen musste, die einem zuwider sind. Man könnte sagen, dass im Silentdome die Kommunikation etwas zu kurz kam, aber zum Reden war hier ohnehin niemand. Hier wurde getanzt.

Abseits der Haupttanzfläche gab es eine Flaniermeile der Attraktionen zu entdecken: Zahlreiche Cocktail- und Snackstationen gehörten ebenso dazu wie ein Blackjack-Tisch. Patrick Frey und Chris Szumny versuchten ihr Glück. Erfahrung mit dem Glücksspiel hatten sie in gewisser Weise schon: „So richtig an einem Tisch saß ich noch nicht, aber ich habe schon online gespielt“, erzählte Patrick.

Das kleine Highlight war die Live-Musik

Ein kleines aber feines Highlight war die Live-Band „Lutopia Orchestra“. Toni und Antonia spielten Blues, Country, Swing und Russen-Humppa und eröffneten den Gästen musikalische Glanzmomente, die die Atmosphäre einer Großraumdisko vergessen ließen. Und direkt neben der Band konnte man sich den Abend verewigen lassen. In der Greenbox fotografierte das KN-Team die Partygänger mit Requisiten zu einem jeweils ausgewählten Hintergrund.

Am Ende blieb der frohe Ausblick auf die nächste Sportlerpaady. Die findet dann wieder im Sommer statt und verspricht Open-Air-Kulisse.

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