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Tanzen auf allen Kanälen

Sportlerpaady Tanzen auf allen Kanälen

Die rund 6000 Gäste der ausverkauften Sportlerpaady hatten in der Nacht zu Sonnabend die Qual der Wahl. Wer sich fragte, warum die zweimal jährlich stattfindende Party – veranstaltet von der Sport-Fachschaft und erstmals präsentiert von den Kieler Nachrichten – als legendär bezeichnet wird, bekam hier seine Antwort.

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Von außen ist es still, im Innern der Tänzer läuft dafür eine ganz eigene Party ab: Im Silentdome sucht sich jeder Gast seine eigene Tanzmusik aus. Drei Kopfhörerfarben stehen für drei verschiedene Musikkanäle, die von den DJs bespielt werden.

Quelle: Michael Kaniecki

Kiel. Sarah Syring, Anika Gottschalk und Tuncay Yüksekova gehörten zu den Ersten, die in die Sparkassen-Arena hereinkamen. „Wir haben von Freunden gehört, dass die Party gut sein soll, und dachten, wir kommen mal her“, erzählte Sarah. Die drei sind zum ersten Mal hier. Worauf freuen sie sich am meisten? „Auf den Silentdome.“ Der Silentdome. Unter einer Kuppel versammelt sich hier eine Gruppe junger Menschen mit recht auffälligen Kopfhörern in Neon-Farben. Von Weitem sehen sie zunächst einmal aus wie außerirdische Lebensformen. Sie alle tanzen, von synchron kann aber keine Rede sein, da sich jeder zu seiner eigenen Musik bewegt – daher auch die Kopfhörer. Svea Nagel, Alena Beisner und Sabrina Jaß sind von dieser Form des Feierns begeistert: „Das macht sehr viel Spaß. Es gibt drei verschiedene Kanäle, in denen man sich durchschalten und die Lieblingsmusik aussuchen kann“, erklärte Svea. Vorbei also die Zeiten, in denen man Freunden zuliebe zu Musikrichtungen tanzen musste, die einem zuwider sind. Man könnte sagen, dass im Silentdome die Kommunikation wohl etwas zu kurz kommt, aber zum Reden ist hier sowieso niemand. Hier wird getanzt.

 Abseits der Haupttanzfläche gab es eine Flaniermeile der Attraktionen zu entdecken. Zahlreiche Cocktail- und Snackstationen gehörten ebenso zum Programm wie ein Blackjack-Tisch. Hier versuchten Patrick Frey und Chris Szumny ihr Glück. Erfahrung mit dem Glücksspiel hatten sie in gewisser Weise schon: „So richtig an einem Tisch saß ich zwar noch nicht, aber ich habe schon online gespielt“, erzählte Patrick. Ein kleines, aber feines Highlight war die Live-Band „Lutopia Orchestra“. Toni und Antonia spielten Blues, Country, Swing und Russen-Humpa. „Im Moment leben wir in Kiel, aber wir halten es ganz nach dem Motto ,no genre, no hometown’“, sagte Toni. Das Duo eröffnete den Gästen musikalische Glanzmomente, die die Atmosphäre einer Großraumdisko vergessen ließen. Und direkt neben der Band konnte man sich den Abend verewigen lassen. In der Greenbox fotografierte das KN-Team die Partygänger mit den Requisiten zu dem jeweils ausgewählten Hintergrund. „Die Sportlerpaady gehört einfach zu Kiel. Sie ist Kult“, erzählte die Master-Studentin Sarah Schulz. „Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das erste Mal hier war. Das ist schon so lange her.“

 Am Ende einer durchtanzten Nacht blieb der Ausblick auf die nächste Sportlerpaady. Die findet dann wieder im Sommer statt und verspricht Open-Air-Atmosphäre.

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