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Besucher waren sehr spendenfreudig

Stadtteilfest Projensdorf Besucher waren sehr spendenfreudig

Auch für die Organisatoren der Interessengemeinschaft Projensdorf war das Stadtteilfest ein voller Erfolg: „Die 24 Veranstalter haben hier für einen guten Zweck gearbeitet und die Besucher waren auch in diesem Jahr sehr spendenfreudig“, berichtet Martje Meinke. Die Kieler Tafel kann sich über einen vierstelligen Euro-Betrag freuen.

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Sogar einen Fischkutter hatten die Proensdorfer auf ihre Gurlittstraße geholt.

Quelle: Sonja Paar

Projensdorf. Das Eis in der Hand von Lily schmilzt langsam vor sich hin, während die Fünfjährige genüsslich an an der oberen Kugel schleckt und auf ihrem Holzpferd schaukelt. „Das ist schon mein zweites Eis, aber: Psst“, sagt das kleine Mädchen und lacht mit einem Blick auf ihre Mutter.

Die Mutter sitzt entspannt auf dem Gehweg der Gurlittstraße und lacht ebenfalls. Es ist Abend und ein mehr als gelungenes Stadtteilfest neigt sich dem Ende zu. Bereits zum vierten Mal hatte die Interessengemeinschaft Projensdorf zum großen nachbarschaftlichen Kennenlernen im Zentrum des Stadtteils eingeladen und ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

„Das Pflegeheim Günter-Lütgens-Haus hat früher immer so ein schönes Sommerfest veranstaltet, aber es waren immer nur die Angehörigen zu Gast. Da kam mir die Idee, so ein Fest für den ganzen Stadteil zu organisieren, damit sich Jung und Alt besser kennenlernen“, erzählt Initiatorin Martje Meinke und freut sich über die gute Resonanz auf der Festmeile zwischen Gurlittplatz und Günter-Lütgens-Haus.

Birgit und Selina Omnitz, sowie Siglinde Stark knobelten beim großen Stadtteilquiz, die meisten Kinder der Umgebung hatten bis zum Abend mindestens einmal den Fahrradparcours der Verkehrswacht absolviert und die große Attraktion, den Fischkutter auf Rädern besucht. Für die kleine Lily und ihre Freundin Anna Lotta war es vor allen Dingen ein Spiel-, Spaß-, Tobe- und Bastelfest. Als sie ihr Eis aufgegessen haben, packen sie ihre Kreationen, vom Wäschklammerturm bis zur selbst gestalteten Brosche und sausen nach Hause. Auf Abendbrot haben sie keinen Hunger mehr.

Auch für die Organisatoren von der Interessengemeinschaft Projensdorf war das Fest ein voller Erfolg, was sich auch an den Spenden der Aktion Hand in Hand ablesen lasse. „Die 24 Veranstalter haben hier für einen guten Zweck gearbeitet und die Besucher waren auch in diesem Jahr sehr spendenfreudig“, berichtet Martje Meinke. Die Kieler Tafel kann sich über einen vierstelligen Euro-Betrag freuen.

Wieder haben sich Nachbarn besser kennen gelernt, Kinder einen Tag die ganze Straße als Spielfläche genutzt und 24 Veranstalter, Vereine und Verbände gezeigt, wie sie in Projensdorf aktiv sind. Das sind genug Gründe um schon bald mit der Planung für das fünfte Stadtteilfest zu beginnen. „Da gibt es gar keine Frage, so ein Fest muss wiederholt werden. Wann wissen wir aber noch nicht“, so Meinke.

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