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Drei weitere Ladesäulen für E-Autos

Stadtwerke Drei weitere Ladesäulen für E-Autos

 Stadtwerke-Vorstand Frank Meier und Kiels Bürgermeister Peter Todeskino haben am Donnerstag eine weitere Stromtankstelle an der Stephan-Heinzel-Straße, Wilhelmsplatz, in Betrieb genommen.

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Stadtwerke-Chef Frank Meier (li.) und Kiels Bürgermeister Peter Todeskino zeigen symbolisch, wie einfach es ist, Strom zu tanken.

Quelle: Stadtwerke

Kiel. Mit dieser und zwei weiteren Ladesäulen weiten die Kieler Stadtwerke ihr Netz für Elektrofahrzeuge in der Landeshauptstadt auf insgesamt acht Standorte aus. Mit ihrem Fokus, nachhaltig zu erzeugen und den CO2-Ausstoß zu verringern, unterstützen die Stadtwerke Kiel auch die Klimaschutzziele der Landeshauptstadt. „Unser Konzept für nachhaltiges Handeln fußt auf mehreren Komponenten. Den größten Baustein bildet dabei sicherlich der Bau unseres Küstenkraftwerkes auf dem Ostufer, das ab Herbst 2018 über 70 Prozent weniger CO2 ausstoßen wird als das Vorgängerkraftwerk. Eine weitere Unterstützung für den Umwelt- und Klimaschutz liefern auch unsere Ladesäulen“, freut sich Stadtwerke-Chef Frank Meier das Netz auf acht Säulen zu erweitern.

Neben der neuen Stromtankstelle am Wilhelmplatz gegenüber des Musiculums entstehen in den kommenden Wochen am Blücherplatz und Dreiecksplatz, Ecke Mittelstraße, weitere Lademöglichkeiten. Diese neuen Ladepunkte ermittelten die Stadtwerke Kiel im Rahmen eines Standort- und Ausbauplans. Mit den acht Säulen, die im Ladenetzwerk der Stadtwerke genutzt werden können, ermöglicht das Unternehmen an verschiedensten Orten in der Landeshauptstadt Strom zu tanken.

„Kiel hat sich auf den Weg gemacht 95% CO2 bis 2050 einzusparen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es unabdingbar, weg von Verbrennungsmotoren zu kommen und die Elektromobilität breit zu fördern. Dies bedingt eine starke Infrastruktur“, sagt Kiels Bürgermeister Peter Todeskino. Aus den Ladesäulen der Stadtwerke Kiel strömt ausschließlich 100 Prozent CO2-freier Ökostrom. So kombiniert der Energieversorger den vom TÜV-Nord zertifizierten „24/7 Strom Natur“ und die umweltfreundliche Mobilität, um endliche Ressourcen und somit das Klima nachhaltig zu schützen.  Die drei neuen Ladesäulen in der Stadt bestehen jeweils aus zwei bis zu 22 Kilowatt (kW) starken Ladepunkten mit Anschlussmöglichkeiten für Stecker des sogenannten europäischen Typ-2-Standards (11 bis 22 kW) sowie SchuKo-Standards (3,6 kW). Diese erprobte und schon im Betrieb befindliche Technik gewährleistet das unkomplizierte Laden von Autos und Fahrrädern mit Elektroantrieb.

„Bereits 2012 haben wir die erste Stromtankstelle in Kiel eröffnet und wollen das Ladenetz kontinuierlich ausweiten. Darüber hinaus entwickeln wir aktuell eine „App“, die unter anderem das Tanken ohne Anmeldung oder Registrierung ermöglicht“, blickt Meier sowohl zurück als auch in die Zukunft. So soll diese App beispielsweise auch Stromzapfen an Ladesäulen außerhalb des Netzes der Stadtwerke Kiel bieten.  Die App soll zukünftig einen direkten Überblick zu aktuellen Lademöglichkeiten bieten und die Bezahlung per Smartphone oder über eine hinterlegte Kreditkarte ermöglichen. Das Stromtanken mit einer Ladekarte oder einer SMS und einem Ladestromvertrag der Stadtwerke Kiel und weiterer Partner bleibt weiterhin verfügbar.

 

Des Weiteren arbeiten die Kieler Stadtwerke auch an einem Firmenkunden-Angebot für das Aufstellen und Managen von Ladepunkten. Der Bau der jetzt aufgestellten drei Ladesäulen wird von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) finanziell unterstützt. Mit einem neuen Zuschuss-Programm fördert das Land Schleswig-Holstein die Lade-Infrastruktur für Elektroautos.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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