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Viele gute Gründe für kluge Köpfe

Standortförderung Viele gute Gründe für kluge Köpfe

Die Landeshauptstadt hat Investoren und Unternehmen eine ganze Menge zu bieten: Werner Kässens, seit November 2015 neuer Geschäftsführer der Kieler Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft (KiWi), plant die KiWi, zu 100 Prozent städtische Tochter, aktiver als Vermarkter und Entwickler aufzustellen.

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Das Image der Stadt ist bereits gut. Doch KiWi-Geschäftsführer Werner Kässens will noch stärker für Kiel als Standort trommeln.

Quelle: Michael Kaniecki

Kiel. In Kiel siedelten sich im vergangenen Jahr lediglich acht Unternehmen (etwa 200 Arbeitsplätze) an, während es in den vergangenen Jahren im Schnitt zwölf gewesen waren. Und auch in manchen Umfragen landete die Stadt mit Blick auf Wirtschaftsdaten auf eher mäßigen Plätzen. Trotzdem sieht Kässens Fortschritte: Mit 50 Veranstaltungen habe die Kiwi 2015 etwa 3000 Teilnehmer aus Wirtschaftskreisen anlocken können und sich damit sichtbarer gemacht, sagt er und räumt Handlungsbedarf ein. Denn laut einer Unternehmer-Umfrage im Herbst 2014 kannte lediglich die Hälfte die KiWi, und nur 20 Prozent nahmen ihre Leistungen in Anspruch.

Die Kieler Stärken darstellen

Als wichtige Ziele zählte der Geschäftsführer die Projektentwicklung für Gewerbeflächen in der flächenarmen Stadt und die Bestandspflege vor allem in Zukunftsbranchen wie Erneuerbare Energien, Gesundheitswirtschaft, Digitalisierung/Kreativwirtschaft und produzierendes Gewerbe auf. Relativ niedrige Lohn- und Lebensunterhaltskosten, eine gute Lebensqualität, Familienfreundlichkeit, Freizeitangebote und Wohnungen – wer sich als Unternehmen für Kiel entscheidet, macht Kässens klar, für den sei eine Vielzahl von harten und weichen Standort-Faktoren wichtig. Vier Kundenkreise will die Kiwi noch stärker als bisher in den Blick nehmen: Existenzgründer, Bestandsunternehmen, Ansiedlungen und Investoren. Kiel habe zwar schon ein „sehr gutes Image, aber außerhalb Kiels“, so Kässens. Man müsse in Kiel darstellen, „was die Kieler Stärken sind“. Imagepflege und Standort-Marketing haben sich die Wirtschaftsförderer deshalb ganz oben auf die Agenda gesetzt.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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