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Startup-Festival Waterkant Ein Netzwerk für die Zukunft

Zur Premiere des internationalen Startup-Festivals Waterkant bringt das Bildungscluster Opencampus.sh die jungen Wilden der kreativen Startup-Szene mit gestandenen Unternehmen und Investoren ür zwei Tage (16. und 17. Juni) auf dem Gelände der Kieler Knierim-Werft zusammen.

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Das Veranstaltungsteam Alexander Ohrt, Elitza Rottengatter, Julia Seifert und Harm Brandt mit Knierim-Geschäftsführer Steffen Müller. Die Werft bildet den Rahmen für Firmentreffen.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Um Netzwerke zu schaffen, branchenübergreifende Trends aufzugreifen und sich über neue Entwicklungen auszutauschen, versammeln sich die „kreativen Köpfe und Macher“ von rund 75 Firmen für zwei Tage (16. und 17. Juni) auf dem Gelände der Kieler Knierim-Werft. „Das Festival lebt vom Engagement der Teilnehmer“, erklärt Frederik Steinbock von Opencampus.sh. „So soll es sich von anderen Veranstaltungen abgrenzen. Bei uns sind die Teilnehmer Bestandteil der Inhalte.“ Um die Jungunternehmer und die etablierten Firmen zusammenzubringen, gibt es sogenannte Sessions – thematische Veranstaltungen – zu verschiedenen Bereichen. Die interaktiven Inhalte reichen von Robotik über Soft- und Hardwareprototyping bis hin zu Design Thinking. Die Kieler Nachrichten unterstützen das Startup-Festival und sind auch selbst mit dem Projekt #KN_WLAN vertreten. „Die Sessions werden von Experten geleitet, die in dem Thema zu Hause sind. Ziel ist es, dass die Besucher voneinander lernen und sich gegenseitig inspirieren“, sagt Steinbock.

 Daneben gibt es informelle Treffen – die Meetups – bei denen die Teilnehmer verschiedene Neuentwicklungen ausprobieren können. „Es geht darum, zukünftige Anwendungsfelder in den Blick zu bekommen“, erläutert Steinbock. „Der Spaß steht hier im Vordergrund.“ So können die Gäste Drohnen fliegen lassen, mit einen Laserschneider arbeiten oder auf einem AR-Piano spielen. AR (Augmented Reality) ist die zumeist visuell erweiterte Realität mithilfe computergestützter Systeme. „Dabei können sich die jungen und die etablierten Unternehmen über zukunftsweisende Technologien austauschen und sich gegenseitig mit ihren Erfahrungen bereichern.“

 Opencampus.sh konnte zudem mehrere wirtschaftliche Schwergewichte für „inspirierende Vorträge“ – die Keynotes – gewinnen. Sprechen wird etwa der Vorstandsvorsitzende von Danfoss, Jørgen M. Clausen. Das dänische Unternehmen ist Weltmarktführer im Bereich Kälte-, Heiz- und Hydrauliktechnik. Außerdem haben sich Frank Wippich vom Lübecker Software-Entwickler Gestigon und Michael Haas von der Berliner Kreativschmiede Sonice Development angekündigt.

 Organisiert wird das Festival vom Team des Bildungsverbunds Opencampus.sh. Das Land, die Stadt Kiel sowie verschiedene lokale Partner aus Wirtschaft und Bildung finanzieren und unterstützen das Projekt, um sich für eine Stärkung der Wirtschaftsstandorte Schleswig-Holstein und Kiel einzusetzen, den Austausch zu fördern und Gründer zu fördern. „Das Festival ist für Gründer eine sehr gute Gelegenheit, ihr Netzwerk zu vergrößern – vor allem aber für junge wie für etablierte Unternehmen eine Chance, voneinander zu lernen“, sagt Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. Die Kieler Wirtschaft befinde sich im Aufbruch, die Dynamik werde beim Waterkant-Festival sehr gut sichtbar. Eliza Rottengatter von Opencampus.sh zeigte sich gespannt. „Wir freuen uns auf zwei außergewöhnliche Tage an der Waterkant mit vielseitigen Persönlichkeiten und sind gespannt auf zukünftige Kooperationen, die sich ergeben können“, sagt sie.

 Das internationale Festival soll laut Opencampus.sh die Gründerszene näher an gestandene Unternehmen heranrücken und besonders die Verbindungen nach Skandinavien intensivieren. Die Verkehrssprache ist Englisch. Angemeldet haben sich bisher rund 25 Unternehmen und etwa 50 Startups aus ganz Deutschland und Skandinavien. Veranstaltungsort ist die am Kanal gelegene Knierim-Werft. Als Besonderheit haben die Organisatoren zwei Traditionssegler gechartert, die als Tagungsort und Übernachtungsmöglichkeit für die Teilnehmer bereit liegen.

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