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Kieler Amtsgericht liegt neuer Insolvenzplan vor

Steuerfall Uthoff vor Durchbruch Kieler Amtsgericht liegt neuer Insolvenzplan vor

Der Steuerfall  um den früheren Kieler Klinikdirektor Detlef Uthoff könnte bald zu den Akten gelegt werden. Insolvenzverwalter Prof. Klaus Pannen reichte einen Insolvenzplan beim Kieler Amtsgericht ein, über den etwa 100 Gläubiger am 24. November abstimmen sollen.

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Der Steuerfall um den früheren Kieler Klinikdirektor Detlef Uthoff könnte bald zu den Akten gelegt werden.

Quelle: Sven Janssen (Archiv)

Kiel. Die Gläubiger haben bisher insgesamt 120 Millionen angemeldet, darunter das Finanzamt Kiel, das 29 Millionen Euro geltend macht. Die Stadt Kiel verlangt von Uthoff insgesamt 7,8 Millionen Euro Gewerbesteuern samt aufgelaufener Zinsen und Gebühren.

Die umstrittene Eilentscheidung von Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke, dem Augenmediziner 3,7 Millionen Euro davon zu erlassen, wenn er die Ursprungsschuld von 4,1 Millionen Euro in Raten zahlt, führte am Ende nach monatelangen Turbulenzen im Oktober 2013 zu ihrem Rücktritt.  Nach Informationen von KN-Online könnte die Stadt bis zu 30 Prozent der Summe erhalten, wenn die Ratsversammlung am 17. November und die Gläubiger ihm vor Gericht zustimmen.

Klaus Pannen erklärte, dass sich Stadt und Finanzamt mit dem Plan besser stellten als ohne ihn: „Wir vermeiden schwierige und langwierige Prozesse.“ Eine Einigung schien bereits im Mai 2015 nahe. Doch Uthoff, der seine Klinik im Laufe des Insolvenzverfahrens verkaufte, zog damals den Insolvenzplan überraschend zurück. Eine Stadtsprecherin sagte mit Blick auf den möglichen Durchbruch: „Noch ist es nicht soweit. Wenn alle Gläubiger zustimmen und auch die Ratsversammlung ihr Einverständnis gegeben hat,‎ dann ‎ziehen wir Bilanz. "

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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