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Anderes Essen auf Rädern in Kiel

„Street-Food-Wochenende“ Anderes Essen auf Rädern in Kiel

Fast Food hat nicht gerade den besten Ruf. Dennoch munden kalorienreiche Burger und fettigen Pommes vielen nur zu gut. Beim ersten großen „Street-Food-Wochenende“ am Kieler Ostseekai zeigen sich vor allem die beliebten gefüllten Tortillas jetzt von ihrer besten Seite.

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Auch Burger werden am Wochenende in Kiel serviert.

Quelle: Veranstalter

Kiel. Hand aufs Herz – wer schafft es schon, jedes Mal an der Currywurst-Bude vorbeizugehen? Im Trend des schnellen Essgewerbes liegen derzeit allen voran Tacos, Quesadillas und Burritos – also gefüllte Weizenmehltortillas. Und das nach Angaben der Veranstalter sogar dergestalt, dass auch Feinschmecker guten Gewissens zubeißen können.

 „Kiel bekommt sein eigenes kulinarisches Highlight“, schwärmt Organisator Lars Binder bereits im Vorfeld. „Food Junkies können ihren Gaumen an bis zu 30 Foodtrucks aus ganz Deutschland in Ekstase versetzen.“ Die Köche dieser fahrbaren Küchen werden am Wochenende des 30. April/1. Mai, jeweils von 12 bis ca. 21.30 Uhr, neben Tortillas-Variationen auch Hotdogs, Spanferkel-Spezialitäten und Backfisch-Gerichte anbieten. Süßkartoffelpommes, Chorizos, Sushi und Indian-Food runden das Angebot der ersten Ausgabe von „Street Food Kiel“ ab. Fehlen dürfen freilich auch die Burger nicht, die gingen sowieso immer. Für jeden Geschmack sei etwas dabei. „Hier werden aber nicht nur die Fleischliebhaber verwöhnt“, sagt Binder. „Auch Vegetarier und Veganer kommen voll auf ihre Kosten.“

 Und so sehr gehetzt ist das Essen, das in den Foodtrucks gekocht wird, dann doch gar nicht: Viele Köchen lassen sich über die Schulter schauen. Die Gäste können zum Teil erleben, wie ihre Speisen frisch zubereitet werden. Denn alle Beteiligten hätten einen hohen qualitativen Anspruch, betont Binder. „Das Essen ist kein x-beliebiges, das es an jeder Ecke gibt, sondern etwas Besonderes, was es in Kiel sonst so gar nicht gibt.“ In vielen Fällen dürften es die geschmackliche Kombination der Zutaten und die Zubereitungsart sein, die den Unterschied ausmachen. Wie zart mag wohl das Schweinefleisch aus dem „Smoker“ sein, das mit einer Vanille-Barbecue-Soße und Coleslaw-Salat im Roggenbrötchen serviert wird? Wie würzig ist das Curry? Wie groß sind eigentlich die Portionen? Im Grunde laden die Speisen auf eine kulinarische Weltreise ein, wie sie an der Förde sonst nur zur Kieler Woche auf dem Internationalen Markt möglich sein dürfte.

 Der Eintritt zum ersten „Street Food Kiel“-Wochenende auf dem Parkplatz des Ostseekais in Kiel kostet einen Euro.

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