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Stumwarnung trübte Festivaltag

Kiel Stumwarnung trübte Festivaltag

Der 10. Festivaltag in der Dänischen Straße wurde am Sonnabend wegen des angekündigten Sturms eher mäßig besucht.

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Das Mini-Festival in der Dänischen Straße trotzte den schlechten Wetter-Prognosen

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Die besten Bedingungen hatten Pianisten, Sänger und Schlagzeuger heute beim Festivaltag in der Dänischen Straße zwar nicht. Immerhin verfehlten gute Wünsche und flehende Blicke zum Himmel ihre Wirkung nicht völlig. Denn zumindest die vorausgesagten Sturmböen blieben Künstlern, Besuchern und Veranstaltern des Musikfestes erspart. Dennoch kamen wetterbedingt deutlich weniger Besucher zum Festivaltag, den Kaufleute in der Dänischen Straße mit Hilfe der Stadt und Sponsoren zum zehnten Mal organisierten.

Das Mini-Festival in der Dänischen Straße lockte die Besucher in die Kieler Innenstadt.

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Den echten Fans des sechsstündigen Mini-Festivals mit Klassik und Jazz auf zwei Bühnen konnten jedoch weder Sturmprognosen noch die teils ergiebigen Regenschauer viel anhaben. So hatten sich beispielsweise Manfred Giersberger und Ehefrau Brigitte mit Schirmen und wasserfesten Jacken auf die Wetterkapriolen mit teils kräftigen Schauern eingestellt: „Die machen uns Kielern doch nichts aus. So lange es nicht blitzt und donnert haben wir hier trotzdem unseren Spaß.“

Den hatte zwar auch Ruth König, Inhaberin des auf Klassik spezialisierten CD-Geschäftes in der Dänischen Straße. Den Wetterfröschen hätte sie allerdings am liebsten „alle Beine ausgerissen“, weil deren Sturmprognosen offenbar jede Menge Besucher abgehalten hatten. „Trotzdem ist die Atmosphäre wie schon in den Jahren zuvor an Festivaltagen wieder einmal wunderbar entspannt und festlich.“

Für die Musiker, größtenteils Studierende oder Absolventen der Lübecker Musikhochschule, waren die Auftritte jedoch nicht immer ganz so entspannt. So hatte die Pianistin und Organisatorin des Programms Sona Asatryan beispielsweise ihre Noten zuvor in Folien eingeschweißt, um sie gegen Wind und Nässe zu schützen. „Trotzdem macht es immer wieder Spaß hier aufzutreten und Leute für unsere Musik zu interessieren, die sonst nicht in einen Konzertsaal gehen würden.“       

  

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Ein Artikel von
Jürgen Küppers
Lokalredaktion Kiel/SH

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