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Kiel Region wirbt mit Gewerbestandorten

Suche nach Investoren Kiel Region wirbt mit Gewerbestandorten

Der Oberbürgermeister und die Stadtbaurätin der flächenarmen Stadt Kiel werden in der kommenden Woche auf die Fachmesse Expo Real nach München reisen, um Investoren in die Kiel Region zu locken. Im Gepäck haben sie Exposés für 140 Hektar Gewerbeflächen und weitere Potenzialflächen.

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Wollen die Kiel Region auf der Expo Real in München gemeinsam vermarkten: Kai Lass, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde, Werner Kässens, Geschäftsführer KiWi, Janet Sönnichsen, Geschäftsführerin Kiel Region, und Knut Voigt, Geschäftsführer Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön.

Quelle: Sven Janssen

Kiel. Möglich ist dies durch die gemeinsame Vermarktung von Standorten in Kiel und in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön. Auf der Expo Real, Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen, vom 4. bis 6. Oktober in München präsentieren sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kiel Region geschlossen. „Zusammen können wir im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte und Unternehmen eine ganze Menge in die Waagschale legen“, sagte Werner Kässens, Geschäftsführer der Kieler Wirtschaftsförderung.

Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Kai Lass und Knut Voigt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaften in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön, hat Kässens zehn Top-Standorte aus der Kiel-Region ausgewählt, die überregional von Bedeutung sind und mögliche internationale Investoren an ihren Stand locken sollen. Zu den Sahneschnitten zählen fünf Standorte in Kiel, drei aus Rendsburg-Eckernförde und zwei aus dem Kreis Plön.

Die flächenarme Landeshauptstadt kann derzeit nur begrenzt erschlossene Gewerbeflächen anbieten. Immerhin können die Stadtvertreter rund um Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Stadtbaurätin Doris Grondke zwei große Potenzialflächen anbieten. Sie sind zwar weder saniert noch zeitgemäß erschlossen, liegen aber im Kieler Stadtgebiet: Der Gewerbepark Friedrichsort (derzeit unter anderem noch von Vossloh genutzt) mit 36 Hektar für Industrieansiedelung und das ehemalige MFG 5-Gelände für Wohnen und Gewerbe.

Als weitere Kieler-Top-Adresse soll die Kai-City in Gaarden Ost mit 25 Hektar für Wohnen und dienstleistungsorientiertes Gewerbe entwickelt werden. Auch der Airpark Holtenau soll Interessenten auf der Messe schmackhaft gemacht werden, 19 Hektar stehen derzeit luftfahrtaffinen Unternehmen zur Verfügung. Im Wissenschaftspark, dem letzten Kieler Top-Standort, können Unternehmen lediglich Büro- und Laborflächen mieten. Wer kurzfristig in der Region nach Gewerbe- oder Industriestandorten sucht, könnte im Kreis Rendsburg-Eckernförde (100 Hektar) und im Kreis Plön (40 Hektar) fündig werden. 

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Ein Artikel von
Karen Schwenke
Lokalredaktion Kiel/SH

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