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Tender "Werra" ist zurück in Kiel

Werftzeit beendet Tender "Werra" ist zurück in Kiel

Das 100 Meter lange Versorgungsschiff "Werra" kehrte am Sonnabend von einer mehrwöchigen Werftüberholung in den Heimathafen Kiel zurück. Bei der Werft German Dry Docks in Bremerhaven wurden die Voraussetzungen für einen neuen Einsatz im Mittelmeer geschaffen.

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Nach einer Werftzeit ist die "Werra" nun wieder einsatzbereit.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Im Sommer 2015 war die "Werra" als eines der ersten deutschen Schiffe vor der libyschen Küste zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer im Einsatz. Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Stefan Klatt hatte die Besatzung bei der Operation Sophia innerhalb von vier Monaten 1186 Menschen vor der afrikanischen Küste aus Seenot gerettet. Darunter am 23. Juni 2015 etwa 30 Meilen vor Tripolis (Libyen) sogar 627 Menschen aus einem völlig seeuntüchtigen Holzboot.

Nach der Werftüberholung - das Unterwasserschiff und der Antrieb wurden im Trockendock überprüft und gewartet - startet der Tender jetzt eine Ausbildungsphase, bei der die Besatzung für neue Aufgaben trainiert wird. Im Laufe des Sommers steht das Schiff dann wieder für Einsätze im Mittelmeer bereit.

Details zur nächsten Einsatzfahrt wird das Marinekommando in Rostock zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Die 1993 in Flensburg gebaute "Werra" gehört zum 5. Minensuchgeschwader in Kiel.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Bei einer Rettungsaktion im Mittelmeer ist an Bord des Tenders „Werra“ ein Kind geboren worden. Die hochschwangere Mutter war mit 655 Menschen in mehreren Booten vor der libyschen Küste unterwegs, das teilte der Sprecher der Marine an Bord des Tenders mit.

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