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"Gorch Fock"-Drama wird verfilmt

Tod einer Kadettin "Gorch Fock"-Drama wird verfilmt

Der mysteriöse Tod der „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken wird verfilmt. Grimme-Preisträger Raymond Ley werde einen Fernsehfilm mit Arbeitstitel „Kalte Wasser“ über das Segelschulschiff vom 23. August bis zum 15. September inszenieren, teilte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Sonntag mit.

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An Bord der "Gorch Fock" soll das Drama spielen, das der NDR als Fernsehverfilmung plant.

Quelle: Uwe Paesler

Hamburg. Gemeinsam mit Hannah Ley schrieb er auch das Drehbuch. Der Film ist angelehnt an wahre Ereignisse und inspiriert von dem Sachbuch „Unser Kind ist tot“ der Journalistin Dona Kujacinski. Hauptdarstellerin ist die bereits mehrfach ausgezeichnete Maria Dragus („Das weiße Band“). An ihrer Seite spielen Lisa Hrdina, Harald Schrott und Miroslaw Baka.

Drehort ist die Danziger Bucht

Produzenten im Auftrag des NDR und der ARD Degeto sind Nico Hofmann und Marc Lepetit (UFA Fiction GmbH). Gedreht werde in Gdynia und Umgebung (Danziger Bucht, Polen), als Kulisse diene das Schiff „Dar Mlodziezy“. Ergänzend zum Fernsehfilm dreht Raymond Ley eine 30-minütige Dokumentation über den Fall Jenny Böken.

Die Kadettin war 2008 während ihrer Nachtwache auf dem Segelschulschiff über Bord gegangen. Ihre Leiche wurde Tage später in der Nordsee entdeckt. Die Kieler Staatsanwaltschaft sprach von einem tragischen Unglück. Die Todesumstände sind aber bisher nicht geklärt. Von Mitte September an befasst sich auch das Oberverwaltungsgericht in Münster mit dem Fall. Mit dem Prozess erhoffen sich die Eltern Aussagen zur Klärung der Todesumstände.

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Tote „Gorch Fock“-Kadettin
Foto: „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken ist 2008 tödlich verunglückt.

Im Fall der 2008 tödlich verunglückten „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken hat das Oberlandesgericht Schleswig einen Antrag der Eltern auf Anklage gegen den Schiffsarzt abgewiesen.

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