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Toiletten-Container sind sicher gelandet

Russee Toiletten-Container sind sicher gelandet

Die Kita am Osloring in Mettenhof platzt aus allen Nähten. Deshalb werden einige Kindergartengruppen aus Mettenhof zukünftig per Bus vom Osloring zum Russeer Weg gebracht. Ab 15. März sollen die Sanitärcontainer fertig angeschlossen sein, wie die Stadt Kiel mitteilte.

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Mit einem Mobilkran wurden die neuen Toilettencontainer für die Grundschule Russee über die Hausmeisterwohnung auf den Stellplatz gehoben.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Fliegende Toiletten gab es am Montag in Russee zu sehen: Mit einem Mobilkran wurden am Vormittag im Russeer Weg bei der Grundschule drei Container für die Erweiterung der Schule angeliefert. Sie soll Mettenhofer Kindern zugutekommen. Damit nimmt die Erweiterung zur Aufnahme von Kindern aus der Kindertagesstätte im Osloring so langsam Formen an. Die städtische Kita in Mettenhof platzt aus allen Nähten und braucht dringend weitere Räume. Deshalb werden einige Kindergartengruppen aus Mettenhof zukünftig per Bus vom Osloring zum Russeer Weg gebracht. Ab 15. März sollen die Sanitärcontainer fertig angeschlossen sein, wie die Stadt Kiel mitteilte. Dann sollen die ersten 22 Kinder der Elementargruppe nach Russee kommen. Insgesamt werden dort Räume für 66 Kinder hergerichtet.

 Da der Andrang in der städtischen Kindertagesstätte am Osloring stark steigt, suchte die Stadt nach Räumen für die Erweiterung, diese Kapazitäten fand sie im Russeer Weg. Die Grundschule ist optimal für die Kinder ausgestattet. Außerdem gibt es am Standort bereits einen Kindergarten. Für eine Aufnahme der zusätzlichen Kinder aus Mettenhof reichten jedoch die Sanitäranlagen in Russee nicht ganz aus. Das Provisorium mit den Mietcontainern soll jetzt Abhilfe schaffen. Die Stadt orderte die Sanitärcontainer bei der Firma Niemann in Kronshagen, die dann gestern Morgen angeliefert wurden. Ein Mobilkran hob die Container von den Transportern und setzte sie auf den Meter genau auf die zuvor gefertigten Fundamente.

 Die Firma Friedrich Niemann hatte die drei 20-Fuß-Container zuvor im Werk in Flintbek für die Nutzung in einer Kindertagesstätte hergerichtet. „Es gibt da genaue Vorschriften, wie Sanitärräume für Kinder auszusehen haben. Die Türen müssen beispielsweise einen Klemmschutz haben, und die Waschbecken sind etwas niedriger angebaut als bei den Containern für andere Verwendungen“, sagt Peter Niemann von der Kronshagener Firma zur Erklärung. Das Unternehmen hat rund 3000 Container zum Verleih im Angebot. Zu den Kunden gehören Flüchtlingsunterkünfte, Werften und Großbaustellen. Er selbst mag den Begriff Container nicht so sehr. „Für uns sind das vorgefertigte Raumeinheiten für die Sanitärnutzung“, sagt Niemann.

 Für die Container in Russee wurde direkt am Schulgebäude ein Fundament errichtet, sodass die Toiletten auch nah an den Räumlichkeiten im Schultrakt aufgestellt werden konnten. Die Dauer der Nutzung durch die Stadt ist vorerst für zwei Jahre vorgesehen.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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