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Tierischer Besuch beim "Fest am Meer"

Traditionssegler lockten viele Besucher Tierischer Besuch beim "Fest am Meer"

Auch der zweite Tag des „Fest am Meer“ bietet den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm. Neben der Traditionssegler-Regatta lockt vor allem die Möglichkeit, beim „Open Ship“ sich viele Schiffe aus der Nähe angucken zu können.

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Auch der Delfin schaute vorbei.

Quelle: Arne Lütkenhorst

Kiel. Um Punkt 11.30 Uhr ertönte das Signal für die 6. Traditionssegler-Regatta. Rund 20 historische Schiffe starteten auf Höhe der Reventloubrücke zur Wettfahrt und boten den Zuschauern am Ufer bei strahlendem Sonnenschein ein ganz besonderes Bild. Bis etwa 16 Uhr werden die historischen Segler auf der Förde kreuzen, anschließend werden um 19 Uhr auf der Germaniabühne die Preise für die Sieger vergeben.

In Kiel an der Hörn hat sich alles versammelt, was die deutsche Küste zu bieten hat.

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„Es geht hier aber nicht ums Gewinnen“, sagt Matthias Held, Schiffsführer der „Zuversicht“. Das 111 Jahre alte Schiff ist zum ersten Mal bei der Kieler Traditionssegler-Regatta dabei. „Wir müssen beim Wenden den Motor zuschalten, anders geht es nicht“, erklärt Held. „Es geht vor allem um den Spaß. Und darum zu zeigen, dass solche alten Schiffe auch noch fahren können.“

Viele Besucher wollten die Traditionssegler sehen.

Quelle: Frank Peter

Neben der Regatta der historischen Schiffe stand am zweiten Tag des „Festes am Meer“ im Rahmen des 35. Deutschen Seeschifffahrtstag am Sonnabend auch vor allem wieder die Besichtigung der vielen in der Hörn liegenden Schiffe auf dem Programm.

„Wir wollen jetzt als erstes auf den Katamaran“, sagt Til. Der Fünfjährige zeigt auf das Lotsenschiff „Elbe“, das an diesem Wochenenden zum ersten Mal in Kiel festgemacht hat. Eigentlich ist das Doppelrumpfschiff in der Elbmündung stationiert. „Das haben wir gestern nicht mehr geschafft. Deswegen sind wir heute extra wiedergekommen“, ergänzt Tils Freund Flo. Am Freitag waren die beiden schon zusammen mit Flos Mutter Franka Weber auf dem Schiff der Bundespolizei. „Das war am besten, weil wir das selber steuern konnten“, sind sich beide einig. Neben den Schiffen hat die beiden Jungs am Freitag aber auch noch der Delfin, der gegen 17 Uhr in der Hörn auftauchte. „Der ist hier einfach rumgesprungen und wir konnten ihn richtig gut sehen“, erzählt Franka Weber.

Das „Fest am Meer“ rund um die Hörn dauert noch bis Sonntagabend. Von 11 bis 20 Uhr sind auch dann wieder die Schiffe beim „Open Ship“ zu besichtigen. Um 14 Uhr wird außerdem das Müllsammmelschiff „Seekuh“ getauft.  Außerdem sorgen an beiden Tagen des Wochenendes Konzerte auf zwei Bühnen für passende Unterhaltung.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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Unterwasser-Bilder
Foto: Tauchlehrer Thorsten Peuster, der die Tauschschule "Tauchen und Meer" in Eckernförde betreibt, war mit einem Kollegen direkt vor dem Strand unter Wasser, um Aufnahmen zu machen. Urplötzlich näherte sich ihnen der Delfin.

Es war wahrscheinlich der Delfin, der sich seit mehreren Wochen in der Kieler Bucht aufhält. Er unternahm am frühen Sonntagnachmittag einen Ausflug nach Eckernförde. „Vielleicht wurde er vom Fischmarkt am Hafen angelockt“, scherzte ein Strandbesucher.

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