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"Aidavita"-Abfertigung lief reibungslos

Trotz Norovirus-Verdacht "Aidavita"-Abfertigung lief reibungslos

In Kiel gehören Abfertigungen von Kreuzfahrtschiffen zur Routine. Doch der Passagierwechsel am Sonnabend auf der „Aidavita“ lief anders als gewohnt. Auf einer 14-tägigen Ostseereise waren mehrere Krankheitsfälle aufgetreten, deren Symptome auf Norovirus hindeuteten. Doch im Hafen verlief alles nach Plan.

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Abfertigung anders als gewohnt: Auf der "Aidavita", die am Sonnabend in Kiel festmachte, herrschte Norovirus-Verdacht.

Quelle: Frank Behling (Archivbild)

Kiel. Gleich nach dem Einlaufen im Kieler Hafen am frühen Morgen betrat Hafenärztin Dr. Angela Wencke das Schiff. Sie sprach mit dem Schiffsarzt und den aktuell noch fünf bis sechs erkrankten Personen, die von den übrigen Passagieren isoliert worden waren. Nach einer halben Stunde erteilte die Ärztin die Freigabe für das Kreuzfahrtschiff, erklärte Ulf Jahnke vom Seehafen Kiel.

Schiff und Terminal desinfiziert

Im Anschluss verließen die über 1000 Passagiere die „Aidavita“. Die erkrankten Personen gingen als Letzte von Bord. Danach wurden Schiff und Terminal desinfiziert und von Hafenärztin Wencke inspiziert. Planmäßig konnten ab 14 Uhr die neuen Urlauber, die sich auf die gleiche Reiseroute begeben, am Ostseekai eingeschifft werden.

Passagierin Sigrid Salmen (66) wollte sich von den Umständen im Vorfeld ihrer Reise nicht die Laune verderben lassen. „Die Freude überwiegt. Dennoch werde ich ein bisschen aufpassen, was ich mit meinen Händen mache“, sagte die Braunschweigerin. Um 20 Uhr legt das Schiff im Kieler Hafen ab. Nach einem Seetag stoppt es erstmalig wieder am Montag. Dann gehen die Passagiere in Visby auf der schwedischen Insel Gotland von Bord.

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