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Würstchen und Pommes für FH-Studenten

Übergangslösung Würstchen und Pommes für FH-Studenten

Gut drei Wochen ist es her, dass es in der Schwentine-Mensa an der Fachhochschule (FH) gebrannt hat. Seitdem müssen die Studenten auf verschiedene Alternativen ausweichen, um mittags satt zu werden. Trotz dieser ungewohnten Situation sind viele Studenten zufrieden mit den Zwischenlösungen.

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Warmes Essen nach dem Mensa-Brand: Martina Marten (53) und Diana Uhlitzsch-Riks (45) stehen im Imbisswagen.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Martina Marten und Diana Uhlitzsch-Riks stehen in ihrem Imbisswagen auf dem Sokratesplatz und warten. Marten dreht die Bratwürste auf dem Grill um, während ihre Kollegin den Getränkevorrat kontrolliert. „Noch ist es ja ruhig, aber der große Ansturm kommt noch“, vermuten die beiden. Kurz nach dem Brand hat das Studentenwerk den Imbisswagen aufgestellt, um ein Ersatzangebot zu bieten. Seitdem stehen die beiden Mitarbeiterinnen des Studentenwerks hier und geben das Essen aus. Vor dem Brand haben sie in der Mensa gearbeitet, ihr neuer Arbeitsplatz gefällt ihnen fast ein bisschen besser. „Man kommt hier viel leichter mit den Leuten ins Gespräch. Viele freuen sich, dass wir da sind und sagen uns das auch“, erzählt Martina Marten. Würstchen, Pommes und verschiedene Salate haben sie im Angebot. „Mehr ist hier halt nicht möglich.“

Wenige Meter weiter steht das große Hörsaalgebäude. In der Cafeteria im Untergeschoss hat das Studentenwerk das Angebot aufgestockt. Es gibt täglich ein warmes Gericht, dafür wurde das Brötchenangebot ein wenig reduziert. Hier sitzen Alina Schoenfeld und Marlene Schlosser, die beiden studieren Betriebswirtschaftslehre an der FH. „Durch den Brand ist die Auswahl an warmen Gerichten natürlich deutlich kleiner geworden“, sagt Schoenfeld. „Gerade für Vegetarier ist es oft schwierig“, ergänzt ihre Freundin. Deshalb würde sie sich häufig Essen von zu Hause mitnehmen. Das habe sie vorher aber auch schon oft so gemacht, erzählt die 22-Jährige. Die Studentinnen sind aber trotzdem zufrieden mit den kurzfristig geschaffenen Notlösungen des Studentenwerks. „Es ist ja toll, dass überhaupt darauf reagiert wurde und es jetzt ein Alternativangebot gibt.“

Ähnlich sehen das auch Rasmus Dohnke und Bonke Jensen. Vor allem der 22-jährige Jensen war mittags oft in der Mensa essen. „Ich finde das gut, dass so schnell reagiert wurde. Und mit dem Angebot bin ich auch sehr zufrieden.“ Er geht jetzt oft in die Cafeteria im großen Hörsaalgebäude, aber auch am Imbisswagen kauft er sich ab und zu sein Mittagessen. Je nachdem, zu welcher Uhrzeit er kommt, muss er dann schon einmal länger warten. Vor leeren Regalen hat er aber noch nie gestanden. „Da wird immer Nachschub gebracht und alle Mitarbeiter sind sehr bemüht, dass alles klappt“, sagt er.

Um genug Ersatz bieten zu können, hat das Studentenwerk auch die Cafeteria im kleinen Hörsaalgebäude wieder geöffnet. Hier gibt es zwar kein warmes Essen, aber zumindest belegte Brötchen und anderes zum Mitnehmen.

Wann die Mensa wird öffnen wird, kann das Studentenwerk derzeit nicht sagen. „Wir hoffen derzeit auf den 1. September, müssen aber noch auf das Gutachten der Sachverständigen warten“, sagt Sprecherin Kerstin Klostermann. Der Brand habe vor allem in der Küche deutlich größere Schäden verursacht, als zunächst angenommen. Wenn der Speisesaal vollständig gereinigt ist, will die Mensaleitung hier aber eine provisorische Essensausgabe einrichten. Die Gerichte sollen dann aus der Mensa am Westring angeliefert werden. In der Schwentine-Mensa wurden im Durchschnitt täglich 750 Mahlzeiten ausgegeben.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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Schwentine Mensa
Foto: Die Eröffnung der Schwentine Mensa verschiebt sich auf den Beginn des Wintersemesters.

Die Wiederöffnung des Speisesaals in der Schwentine Mensa verschiebt sich auf den Beginn des Wintersemester. In der vorlesungsfreinen Zeit vom 25. Juli bis zum 2. September bietet das Studentenwerk montags bis freitags von 11.30 bis 14 Uhr Mittagsgerichte in der Cafeteria des großen Hörsaalgebäudes an.

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