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Propst Leo Sunderdiek geht auf Distanz

Umstrittener Pastor Propst Leo Sunderdiek geht auf Distanz

Nach der Berichterstattung in den Kieler Nachrichten über umstrittene Internetaktivitäten eines Pastors dauert die Debatte in der Katholischen Kirche an. Propst Leo Sunderdiek distanzierte sich am Sonntag zum Abschluss des Gottesdienstes in einer persönlichen Erklärung erneut in aller Deutlichkeit von rechtspopulistischen Tendenzen innerhalb der katholischen Kirche.

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Propst Leo Sunderdiek bedauerte, dass die Gesprächsatmosphäre innerhalb der Gemeinde derzeit belastet sei.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Propst Leo Sunderdiek verwies auf laufende Gespräche der Bistumsleitung in Hamburg mit dem beschuldigten Pastor, der seit August die Verantwortung für Jugendarbeit in der neu gegründeten Kieler Großpfarrei Franz von Assisi übertragen bekommen hat. Sunderdiek bedauerte gleichzeitig, dass die Gesprächsatmosphäre innerhalb der Gemeinde derzeit belastet sei. Nach dem Gottesdienst verteilten Jugendliche vor der Kirche einen offenen Brief, in dem sie sich dafür stark machen, dass der umstrittene Pastor seine Arbeit fortsetzen darf.

In seiner Predigt beschäftigte sich Sunderdiek anlässlich der Bischofssynode, die am Montag in Rom beginnt, mit dem Umgang der Kirche mit wiederverheiratet Geschiedenen. Der Propst sieht Rom in dieser Frage derzeit „in einer Sackgasse“ und warb für einen barmherzigeren Umgang mit Geschiedenen, ohne die biblisch begründete Unauflöslichkeit der Ehe in Frage zu stellen. 

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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