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Stadt baut Kontakte zu Tansania aus

Uno-Agenda 2030 Stadt baut Kontakte zu Tansania aus

Kiel setzt verstärkt auf kommunale Entwicklungspolitik. Die Landeshauptstadt erhält Bundesförderung, um laut der von der Uno verabschiedeten 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung als erstes gemeinsame Projekte mit der Partnerregion Moshi Rural in Tansania auszuloten.

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Kiel. Dass Kiel geschlossen hinter den Zielen der Agenda, Armut zu bekämpfen und Beiträge zu nachhaltiger Entwicklung zu liefern, steht, machten Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) und Stadtpräsident Hans-Werner Tovar mit ihrer Unterschrift unter die 2030-Agenda klar. Derzeit wird mit Mitteln aus dem Bundesentwicklungsministerium eine auf zwei Jahre befristete Koordinatorenstelle bei der Stadt eingerichtet. Der neue Mitarbeiter soll auf Grundlage der Agenda ein Handlungskonzept für die Stadt entwickeln. Insgesamt erhält Kiel 206 000 Euro für Personal- und Sachkosten.

Was konkret umgesetzt werden könnte, soll eine Kieler Delegation bereits bei einer viertägigen Reise ab dem 1. April nach Moshi zusammen mit den Partnern vor Ort besprechen. Zur Delegation unter Leitung von Tovar gehören auch Fachkräfte der Stadt aus den Bereichen Gesundheit, Jugend, Abfallwirtschaftsbetrieb und Grünflächen.  Begleitet werden sie von Mitgliedern des Kieler Jugendrings und des Vereins Rafiki, der sich seit Jahren in Tansania für Bildungsprojekte engagiert. Kiels Partnerschaft zu Moshi Rural besteht bereits seit 2013, zwei Jahre, bevor die Uno die Agenda 2030 auf den Weg brachte. "Wir wollen die Partnerschaft auf Augenhöhe mit noch mehr Leben füllen", erklärte die Stadt.

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