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Verfolgungsjagd endet mit Unfall

Gaarden Verfolgungsjagd endet mit Unfall

Als Polizeibeamte am Sonntagmittag einen Pkw im Bereich der Helmholtzstraße wegen eines Rotlichtverstoßes kontrollieren wollten, entzog sich der Fahrer mit teilweise 120 km/h der Kontrolle. Die Verfolgungsfahrt endete erst, nachdem der polizeibekannte flüchtige Fahrer gegen einen Ampelmast prallte.

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Zwei Beamte des 3. Polizeirevieres Kiel wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Sie sind zunächst nicht mehr dienstfähig.

Quelle: dpa/Symbolbild

Kiel. Gegen 12.45 Uhr entschieden sich Beamte des 4. Polizeirevieres Kiel im Rahmen einer Streifenfahrt einen grauen Audi Avant im Bereich der Helmholtzstraße zu kontrollieren. Grund hierfür war ein zuvor begangener Rotlichtverstoß. Der Audi entzog sich jedoch mit teilweise 120 km/h der Kontrolle, beging weitere Rotlichtverstöße und fuhr über einen Gehweg.

Nach kurzer Verfolgungsfahrt wurde ein Streifenwagen des 3. Polizeirevieres Kiel im Bereich Bahnhofsstraße durch das flüchtige Fahrzeug gerammt und die Flucht endete, nachdem der Audi gegen einen Ampelmast prallte.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass der polizeibekannte 22-jährige Beschuldigte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und zudem ein Einhandmesser mitgeführt hatte. Außrdem besteht der Verdacht, dass Pkw und Kennzeichen entwendet worden waren.

Der Pkw wurde mit dem Ziel der Spurensicherung durch die Kriminalpolizei eingeschleppt. Der Beschuldigte wurde stationär in einem Kieler Krankenhaus aufgenommen. Zwei Beamte des 3. Polizeirevieres Kiel wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Sie sind zunächst nicht mehr dienstfähig. Die Ermittlungen dauern an.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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