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Bus-Stau blockierte Rathausstraße

Verkehr in Kiel Bus-Stau blockierte Rathausstraße

Das Weihnachtsmärchen „Die Schneekönigin“ verursacht Verkehrsprobleme vor dem Opernhaus in Kiel. Am Donnerstagvormittag sorgte eine verkeilte Schlange aus KVG-Linienbussen für Verdruss, nachdem sich ein Reisebusfahrer gezwungen sah in zweiter Reihe zu parken.

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Der Busstau sorgte am Donnerstagvormittag für beidseitig blockierte Spuren auf der Rathausstraße.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Bei Kindern ist die „Schneekönigin“ von Hans-Christian Andersen beliebt: Für die verbleibenden Vorstellungen in der Oper sind nur noch Restkarten verfügbar oder sie sind bereits ausverkauft. Weniger beliebt ist das Märchen bei den Auto- und Busfahrern, die am Donnerstagmorgen zwischen Holstenbrücke und Exerzierplatz unterwegs waren. Mindestens eine Dreiviertelstunde ging dort gar nichts mehr.

Gegen Ende der ersten Aufführung um 10.45 Uhr blockierten zahlreiche Pkws die unmittelbar am Opernhaus gelegene Spur. Laut Andrea Kobarg, Sprecherin der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG), ist diese für Reisebusse vorgesehen, die dort halten können, um Schulklassen vom Märchen abzuholen.

Das sind die Bilder vom Bus-Stau vor der Oper Kiel.

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Warum die KVG überhaupt involviert ist? Ein Reisebusfahrer fand keine Möglichkeit mehr direkt am Opernhaus zu parken und stellte sein Gefährt in zweiter Reihe ab. Das blockierte einen KVG-Linienbus nach dem anderen, mindestens sechs standen schlussendlich so verkeilt auf der Rathausstraße zwischen Opernhaus und Kleinem Kiel, dass sie weder vor noch zurück konnten. Der Verkehr stand bis zum Exerzierplatz. Etliche anfahrende Autos wendeten.

Verkehrsmeister agiert jetzt am Nadelöhr

„Wir beobachten das Problem seit Tagen“, beschreibt Andrea Kobarg, „sind aber gerne bereit auf das Märchen Rücksicht zu nehmen.“ Der Stau am Donnerstag habe aber eine Folge gehabt: Die KVG entsendete einen Verkehrsmeister, der vor Ort die verfahrene Situation löste. Diese Maßnahme traf die Gesellschaft in Absprache mit der Verkehrsüberwachung, so Kobarg. Langfristige Verspätungen entstanden den Buslinien angeblich nicht.

Weniger entspannt dürften in den kommenden Tagen die Autofahrer dieses Verkehrsnadelöhr sehen. Sollten sie weiter in der ersten Spur parken, drohen ihnen mindestens Knöllchen. Laut Kobarg seien seit der verzwickten Situation am Donnerstag nämlich auch zwei Angestellte des Ordnungsamtes an der Oper unterwegs, die über die Einhaltung der Parkregeln wachen.

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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