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Eine Stadt voller Baustellen

Verkehr in Kiel Eine Stadt voller Baustellen

Viele Baustellen in der Innenstadt strapazieren im Moment die Nerven der Autofahrer. Grund ist auch der Bau des Holsten-Fleets im September. Bevor es da losgeht, müssen viele Arbeiten abgeschlossen sein. Aber auch im übrigen Stadtgebiet kommt es wegen Baustellen immer wieder zu Staus.

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Überall in Kiel wird im Moment gebaut. Für Autofahrer bedeutet das auch, dass sie sich auf Staus und Umleitungen einstellen müssen.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. „Ich plane im Moment oft eine halbe Stunde mehr ein, wenn ich aufs Westufer fahren muss“, sagt Andrea Stalder. Stalder wohnt in Dietrichsdorf, beruflich hat sie aber oft in der Innenstadt zu tun. „Im Moment ist die Verkehrssituation wirklich eine Katastrophe. Egal, wohin man fährt, überall wird gebaut.“ Gerade wenn man zu den Stoßzeiten unterwegs sei, brauche man deutlich länger, erzählt sie.

Die Sperrung des Knooper Wegs, Verengungen an der Andreas-Gayk-Straße und am Ziegelteich sowie die zeitweiligen Sperrungen der Rathausstraße während der Proben für die Sommeroper sind nur einige der Behinderungen, mit denen die Autofahrer derzeit in der Innenstadt zurechtkommen müssen. Hinzu kam in dieser Woche auch noch die Sperrung des Skandinaviendamms, die ab Sonnabend aber wieder aufgehoben wird.

Aus dem Rathaus heißt es indessen, dass die Anzahl der Baustellen im Vergleich zum Vorjahr nicht gestiegen sei. Viele Bauarbeiten fänden jetzt im Sommer statt, weil durch die Ferienzeit die Verkehrsbelastung deutlich geringer sei. Hinzu kommt, dass die meisten Arbeiten vor September beendet sein sollen, weil dann der Bau des Holsten-Fleets beginne.

Die KVG sieht die Baustellen in der Innenstadt gelassen. „Die Situation am Ziegelteich war zeitweise schwierig. Aber die Mittelinsel ist jetzt fertig, deswegen fließt der Verkehr da jetzt auch wieder“, sagt Wiebke Petersen-Bonow, beim Eigenbetrieb Beteiligungen für die ÖPNV-Planung zuständig. Auch die Umfahrung des Knooper Wegs klappe gut, bisher habe sich noch kein Fahrgast beschwert. „Es ist im Moment einfach viel los in der Stadt.“

Auch viele Autofahrer lassen sich von den Baustellen nicht aus der Ruhe bringen. „Wenn man neue Straßen will, muss man halt Baustellen hinnehmen“, sagt Oliver Fröber. „Man muss sich halt darauf einstellen, ein bisschen früher losfahren und Geduld haben“, sagt er gelassen.

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Ein Artikel von
Anne Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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