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„Stena Scandinavica“ wieder mit Problemen

Verspätung „Stena Scandinavica“ wieder mit Problemen

Die schwedische Fähre „Stena Scandinavica“ hat wieder Probleme mit dem Zeitplan. Am Dienstag kam das Schiff von Göteborg erst gegen 13.30 Uhr im Kieler Hafen an. Ursache sind technische Probleme mit einer der beiden Antriebswellen. Diese Probleme traten im November bereits auf.

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Die schwedische Fähre „Stena Scandinavica“ hat wieder Probleme mit dem Zeitplan.

Quelle: Frank Behling (Archiv)

Kiel. Nach der Rückkehr von einer Dockung im finnischen Hafen Turku konnte die „Stena Scandinavica“ seit dem 4. Dezember den Fahrplan mit nur leichten Verspätungen von ein bis zwei Stunden einhalten. In Göteborg kam es Montagabend aber wieder zu Problemen und die Geschwindigkeit musste auf der Überfahrt von Göteborg nach Kiel auf 11 bis 12 Knoten laut AIS-Protokoll gesenkt werden.

Ob der Schaden jetzt an Bord behoben werden kann, steht noch nicht fest. Das Problem ist nach KN-Informationen die Ersatzteilbeschaffung für die Antriebsanlage. Hier gibt es gegenwärtig auf dem Weltmarkt Wartezeiten von bis zu einem Jahr für bestimmte Teile. Extrem lang sind Wartezeiten beispielsweise für Kurbelwellen von Schiffsmotoren, da sie extra angefertigt werden müssen und die meisten Motorenhersteller angesichts der andauernden Krise in der Schifffahrt ihre Fertigungskapazitäten reduziert haben.

Die ebenfalls auf der Route Kiel-Göteborg verkehrende „Stena Germanica“ läuft dagegen weiter problemlos. Die 240 Meter lange „Stena Scandinavica“ ist eine der beiden größten RoPax-Fähren der Ostsee. An Bord des 2002 bei Hyundai in Korea gebauten Schiffes gibt es 4100 Lademeter Kapazität für Lastwagen, Pkw und andere rollende Ladung.  

Die Stena Line hat bereits eine Werftzeit für die "Stena Scandinavica" vom 11. bis 21. Januar reserviert. Bis dahin sollen die erforderlichen Ersatzteile für die Reparatur der Antriebsanlage bereitstehen. Die erheblichen Verzögerungen bei der Überfahrt vom Montag auf Dienstag sind auch eine Folge des starken Windes und ungünstiger Strömungen. Dadurch verzögerte sich die Ankunft in Kiel am Dienstag von 10 Uhr auf 13.30 Uhr. Die Schlepper "Stein"'und "Falckenstein" halfen beim Anlegen.

Mit fast vier Stunden Verspätung hat die "Stena Scandinavica" am Dienstag Kiel erreicht.

Quelle: Frank Behling
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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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Die Fährlinie Kiel-Göteborg muss bis Anfang Dezember einen Teil der Abfahrten auf der Route Kiel-Göteborg streichen. Grund ist ein Schaden an einer der beiden Antriebswellen der „Stena Scandinavica“. Wie die Reederei mitteilt, muss das Fährschiff bis Anfang Dezember nach Turku ins Dock.

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