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Oleg Justus schaffte es ins Finale

Vize-Mister-Germany Oleg Justus schaffte es ins Finale

Sechs Mal die Woche Sport, einmal im Monat zum Friseur und auf den Teller kommen bei ihm keine Fertiggerichte, sondern nur frische Speisen. Sein Körper dankt es Oleg Justus: Der 28-jährige Sport- und Chemiestudent aus Kiel wurde in Linstow (Landkreis Rostock) zum „Vice Mister Germany“ 2016 gekürt.

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Gesunde Ernährung, sechs Mal die Woche Sport und regelmäßig zum Friseur: Vize-Mister Germany Oleg Justus kommt aus Kiel, hier mit seiner Mitbewohnerin Lia Nicolo.

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. 1,88 Meter groß ist der schöne Kieler mit den braunen Augen und dem rollenden R in der Stimme. War die Teilnahme bei Mister Kiel noch eher ein Jux für ihn, kam mit dem Titel Mister Schleswig-Holstein der Ansporn, auch Mister Germany werden zu wollen. 16 von insgesamt 1000 Männern, die sich bundesweit bewarben, schafften es in das Finale des Schönheitswettbewerbes. Darunter die beiden Kieler Oleg Justus und Till Adam.

 Zwei Mal mussten die Männer vor die Jury in Linstow treten: Im Anzug und in Jeans mit freiem Oberkörper. Um in beiden eine gute Figur zu machen, wurden die 16 Männer im Alter zwischen 18 und 33 Jahren vorab für eine Woche nach Ägypten eingeladen. Auf dem Programm standen Sonne, Strand, Sport, Styling- und Kosmetiktipps sowie Medienworkshops mit Schauspielerin Maren Gilzer, um am eigenen Auftreten zu feilen. Denn, nur gut aussehen reicht nicht, wer sich mit dem Titel Mister Germany schmücken möchte. Es geht auch darum, wie Mann sich darstellt und wie viel Mann von sich preisgibt: „Medien sind zu nett und wollen manchmal einfach zu viel wissen“, erklärt der smarte Student. Dennoch verrät er, dass er Single ist, als Model, selbstständiger Fitness-Trainer, sowie Ernährungs- und Fitnesscoach arbeitet.

 Und wie benehmen sich männliche Konkurrenten im Kampf um den Titel? „Jeder hat den anderen angeguckt und abgecheckt, aber wir haben uns auch gegenseitig geholfen. So Zickereien wie bei den Mädels gab es nicht“, beschreibt er. Auch wenn es nicht zum Titel gereicht hat, für ihn war das eine tolle Erfahrung – „die man ja sonst nicht machen kann“. Er weiß aus Erfahrung auch, dass der Titel für Modellagenturen nicht wichtig ist. Für ihn gab es immerhin eine teure Uhr mit Mister-Germany-Gravur.

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