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Vier Kreuzfahrer zu Besuch in Kiel

Voller Hafen Vier Kreuzfahrer zu Besuch in Kiel

Nur ein Liegeplatz am Norwegenkai blieb am Sonnabend noch frei. Alle anderen Terminalplätze des Kieler Hafens wurden belegt. Drei Fähren und vier Kreuzfahrer bescherten dem Hafen am Sonnabend ein Rekordergebnis.

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Gleich vier Kreuzfahrtschiffe sind am Sonnabend zu Gast in Kiel.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Besonders im Fokus standen dabei die Kreuzfahrtschiffe "MSC Fantasia", "Aidaluna", "Aidavita" und "Zuiderdam". Die Schiffe kamen am Morgen mit fast 10000 Urlaubern nach Kiel. Bis auf die "Zuiderdam" wechselten danach die anderen Schiffe ihre 

Passagiere. Die niederländische "Zuiderdam" der Holland America Line kam mit 2000 überwiegend amerikanischen Passagieren zu einem Tagesbesuch nach Kiel.

Die "Aidaluna", "Aidavita" und "MSC Fantasia" füllten in Kiel bei dem Reisewechsel außerdem ihre Vorräte mit Proviant, Wasser und Treibstoff auf. Mehr als 20 Sattelschlepper mit Proviant und Ausrüstung wurden auf den Kais in kurzer Zeit verladen. Bei der Entsorgung der Abwässer konnte die modernste Anlage Deutschlands auch zeigen, was sie kann. Das Abwasser aus den Tanks wurde ins städtische Abwassernetz übergeben. Da der Sartorikai noch keine Abwasserauffanganlage hat, bestellte die Besatzung der "Aidavita" mobile Tankwagen zur Entsorgung. Bis 21 Uhr werden alle Schiffe Kiel wieder verlassen. Insgesamt wurden in Kiel an diesem Tag etwa 23000 Reisende abgefertigt, was in diesem Jahr als Rekord gilt. Viel Arbeit gab es aber auch in der Seemannsmission. Peter und Regine Knutzen hatten ab 11 Uhr alle Hände voll mit dem Verkauf von Süßwaren und asiatischen Gerichten zu tun. Besonders Schweineohren, Chips und scharfe Nudelsoßen sind bei den Seeleuten begehrt. Mit den vier Kreuzfahrern kamen auch über 3000 Besatzungsmitglieder in die Stadt.

Der Reiseverkehr sorgte in Schleswig-Holstein jedoch auch an Land für Aufsehen. Auf der Autobahn 7 nach Dänemark gab es tagsüber an mehreren Stellen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zeitweise in Richtung Norden mehr  als 20 Kilometer Stau.

Von Behling Frank

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