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KVG mobilisiert gegen Schwarzfahrer

Bus-Ärger in Kiel KVG mobilisiert gegen Schwarzfahrer

Immer mehr Schwarzfahrer mogeln sich durch die hintere Tür in die Busse: Das will die KVG in Kiel nicht länger akzeptieren. Ab Montag versucht sie es mit einer Info-Kampagne im Guten, ab Januar 2018 soll es Schwarzfahrern durch mehr Fahrscheinkontrollen dann aber an Kragen und Geldbeutel gehen.

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Aktion "Vorne einsteigen": Ab Montag macht ein KVG-Team darauf aufmerksam, wo die Busse betreten werden sollen.

Quelle: eis - Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Wie viele Spitzbuben sich ohne gültiges Ticket an den Fahrern vorbei in die Busse mogeln, kann die KVG nur vermuten. Bislang liegt die durch ihre aktuell sechs Kontrolleure ermittelte Schwarzfahrerquote bei etwas über einem Prozent – Tendenz steigend. Das klingt erst einmal wenig, ist es aber nicht bei jährlich rund 32 Millionen Busfahrten.

„Die von uns wahrgenommene zunehmende Nutzung der anderen Türen zum Einstieg sehen wir auch als Zeichen, dass mehr Fahrgäste ohne Fahrausweis den ÖPNV nutzen“, erklärt Hauke Evers, Kaufmännischer Leiter der KVG: „Daher möchten wir mit der Informationsaktion in der kommenden Woche an den Einstieg vorn erinnern.“

Flyer zum Busfahren in Kiel

Als kleine Erinnerungshilfe verteilen 21 zuvor geschulte Servicekräfte ab Montag die ganze Woche über bis einschließlich Sonnabend im Auftrag des Unternehmens an den Bushaltestellen rund um den Hauptbahnhof Flyer mit Infos zum Anlass der Aktion. Auch die (Ausnahme-)Regeln zum Ein- und Ausstieg der Busse (siehe dazu auch den Info-Text unten) werden dabei erklärt.

Dabei gilt die Faustregel: Der Einstieg an der zweiten Tür hinter der des Fahrers ist grundsätzlich nur einem bestimmten Kreis von Fahrgästen vorbehalten. Dazu zählen Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte mit Rollatoren oder ähnlichen Gehhilfen ebenso wie Eltern mit Kinderwagen sowie Kunden mit Fahrrädern oder sperrigem Gepäck.

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